Sabine Kodatsch

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Insekten

von | 9. Dez 2022 | 0 Kommentare

„Rund drei Viertel aller Lebewesen auf der Erde sind Insekten. Sie sind mit Abstand die artenreichste Tiergruppe. Und sie können fast überall leben – im Hochgebirge, unter Wasser, in Wüsten und im ewigen Eis.

Die heimlichen Herrscher der Erde

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen, dass es knapp eine Trillion Insekten auf der Welt gibt – ein unfassbar großes Gewimmel. Drei Viertel aller Lebewesen der Erde (Pflanzen und Pilze mitgerechnet) sind Insekten. Mehr als eine Million Insektenarten sind bisher bekannt – geschätzt soll es insgesamt aber mehr als 6 Millionen verschiedene Insektenarten geben. Allein in Deutschland sind 33.000 Insektenarten heimisch.

Fast überall zu Hause

Insekten gibt es seit 350 Millionen Jahren – viel Zeit, sich zu entwickeln und anzupassen. Das ist den Insekten so gut gelungen, dass sie heute fast überall auf und unter der Erde leben – nur nicht in den Ozeanen.

Körperbau der Insekten

Insekten gehören zu den Gliedertieren. Jeder Insektenkörper ist in drei Teile gegliedert: Kopf, Brust und Hinterleib. Alle Insekten haben sechs Beine. Daran kannst du Insekten immer erkennen.“(1)

Wenn Du mehr als sechs Beine an einem kleinen Tier zählst, dann ist es kein Insekt. Weiters haben alle erwachsenen Insekten Antennen und die meisten auch Flügel.

„Wirbellose Tiere

Insekten sind wirbellose Tiere.“(1) Das heißt, dass sie eine feste Außenhaut, den Chitinpanzer haben und kein inneres Skelett. Der Panzer stützt den Körper und hält ihn zusammen.

„Insekten haben keinen Blutkreislauf wie wir. Anstatt durch Adern und Venen, fließt das Blut der Insekten einfach durch die Hohlräume des Körpers. Insektenblut ist meistens auch nicht rot – es gibt farbloses, gelbes und sogar grünes Insekten-Blut.

Wenn Insekten erwachsen werden

Manche Insekten schlüpfen aus dem Ei und ähneln ihren Eltern sehr stark.“(1) Ein Beispiel wären die Heuschrecken und die Grüne Stinkwanze. Während des Heranwachsens müssen sie sich immer wieder häuten, da ihr Panzer nicht mitwachsen kann. „Dabei werden sie ihren Eltern immer ähnlicher.

Nach mehreren Häutungen sind diese Insekten schließlich ausgewachsen. Insektenkinder, die auf diese Weise erwachsen werden, heißen nicht Larven, sondern Nymphen.

Was ist Metamorphose?“(1)

Es gibt aber auch andere Insekten, beispielweise die Schmetterlinge, der Marienkäfer oder die Ameisenjungfer, welche als Larven ganz anders aussehen als ihre Eltern. „Sie wachsen als Larve heran, verpuppen sich dann und entwickeln sich erst in der Puppe zum fertigen Insekt. Diese vollkommene Veränderung heißt “Metamorphose”.

Haben Insekten eigentlich Feinde?“(1)

Insekten haben viele Feinde. Vögel, Säugetiere, Reptilien, Amphibien und Spinnen fressen sie – viele ernähren sich ausschließlich von Insekten. Auch Insekten fressen Insekten, zum Beispiel jagen Libellen und Hornissen andere Insekten.

„Bedrohung Mensch

Aber Insekten sind auch durch den Menschen bedroht: In Deutschland ist die Zahl der Insekten in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Das liegt auch an der intensiven Landwirtschaft.“(1)

Äcker werden mi bestimmten Insektengiften behandelt. Darunter leiden nicht nur die Schädlinge, sondern auch viele Nützlinge, wie zum Beispiel Bienen, Fliegen und Schmetterlinge.

„Natur besser schützen

Doch das soll sich ändern: Die Bundesregierung hat ein besonderes Schutzprogramm für Insekten beschlossen. Darin steht unter anderem, dass bestimmte Mittel zur Insektenbekämpfung nicht mehr eingesetzt und neue Lebensräume für Insekten geschaffen werden.“(1)

„Faszinierende und wichtige Tiere“(2)

Sehr viele Menschen ekeln sich vor Insekten oder haben sogar Angst.

Es können aber nur verhältnismäßig wenige Insekten dem Menschen überhaupt schaden. Die Zahl der wirklich uns gefährlich werdenden Insekten ist verschwindend klein.

„Die Tierklasse ist also vor allem missverstanden durch den Menschen. Insekten sind wichtige und faszinierende Tiere, über die es viel zu erfahren gibt!“(2)

Wissenschaftler glauben, dass in den tropischen Regenwäldern noch ein paar Millionen unentdeckter Insektenarten leben.

Insekten weilen schon sehr lange auf der Erde – nämlich seit mindestens 400 Millionen Jahren!. Sie leben überall: In der Nähe des Äquator, in eiskalten Polargebieten und auch in den Höhen des Himalaya-Gebirges.

„Merkmale der Insekten

Das Wort “Insekt” ist die eingedeutschte Form von der lateinischen Bezeichnung “insectum”. Dieser Begriff leitet sich von “insecare” ab, was so viel wie “einschneiden” bedeutet. Ein Insekt ist also sozusagen ein eingeschnittenes Tier.“(2)

Alle Insekten haben einen Körper, der deutlich in drei Abschnitte gegliedert ist: Kopf, Brust und Hinterleib. „Diese drei Teile des Insektenkörpers bestehen jeweils auch aus mehreren Segmenten (Abschnitten).“(2)

Am Kopf befinden sich die so genannten Komplex- oder Facettenaugen. Diese heißen so, weil sie aus vielen Einzelaugen zusammengesetzt sind. Ebenfalls am Kopf sitzen die Mundwerkzeuge der Insekten sowie ihre Antennen, die sie zum Fühlen und Riechen benötigen. Der Brustabschnitt hat alles, was ein Insekt zur Fortbewegung benötigt, nämlich drei Beinpaare und dazu ein bis zwei Flügelpaare. Der hintere Teil des Körpers enthält die Eingeweide und die Fortpflanzungsorgane des Insekts.“(2)

Außerdem haben alle Insekten einen Panzer aus Chitin. Er wächst nicht mit und daher müssen sich Insekten ab und zu häuten. Der Panzer ist das Skelett des Insektes.

Die Atmung funktioniert auch anders als bei uns Menschen: „Der Körper eines Insektes ist von vielen kleinen Röhren durchzogen, den Tracheen. Sie sind durch kleine Löcher im Chitinpanzer mit der Außenwelt verbunden und ermöglichen, dass der Körper mit Sauerstoff versorgt wird.“(2)

Spinnen sind keine Insekten. „Sie bilden mit einigen anderen Arten die Klasse der Spinnentiere. Im Gegensatz zu den Insekten sind sie “Kopfläufer”, denn Kopf- und Brustteil ist bei Spinnentieren miteinander verwachsen, sodass die vier Beinpaare am Kopf platziert sind.

Insekten sind wichtig“(2)

Wir Menschen finden nur sehr wenige Insekten als schöne Tiere. Ein Beispiel wären die Schmetterlinge und der Marienkäfer. Aber die anderen Insekten werden von den Menschen als hässlich, fremdartig und vor allem schlecht einzuordnen, gesehen.

„Dabei sind Insekten äußerst nützliche Tiere! Bei manchen Insekten ist das auch hinreichend bekannt, zum Beispiel fressen Marienkäfer Blattläuse – klar, dass sie das bei Pflanzenfreunden beliebt macht.

Wie man weiß, stellen Bienen und Hummeln Honig her und tragen außerdem Blütenstaub von einem Ort zu anderen, sodass sie Pflanzen bei der Fortpflanzung helfen.

Aber das tun nicht nur die Bienen! Ein Großteil aller Wildpflanzen wird mit der Hilfe verschiedener Insektenarten bestäubt. Ohne die Insekten gäbe es also bei Weitem nicht so viele verschiedene Pflanzenarten und damit auch nicht so viele Wirbeltierarten, denn schließlich ernähren sich viele Tiere ausschließlich von Pflanzen.“(2)

Insekten können aber noch mehr: Zum Beispiel sind sie daran beteiligt, dass Laub und andere Bio-Abfälle kompostiert werden und sich letztlich wieder in neue Erde verwandeln. Diese Insekten sind also für die „Müllverwertung“ verantwortlich.

Der Totengräber, ein kleiner Käfer, sorgt dafür, dass verstorbene Kleintiere in der freien Wildbahn unter die Erde kommen und dort zersetzt werden.

„Erstaunliches aus der Welt der Insekten

Viele Insekten verfügen über ganz erstaunliche Fähigkeiten.“(2) Als Beispiel kann man hier erwähnen, dass der Insektenkörper vollkommen mit feinen Härchen überzogen ist, mit denen sie die kleinsten Veränderungen im Luftwiderstand spüren können. Dadurch können sie herannahende Feinde schnell merken.

Ihre Facettenaugen ermöglicht es ihnen, Farben zu sehen, die uns Menschen verborgen bleiben!

„Die verschiedenen Arten von Termiten, Ameisen und Bienen leben in riesigen Insektenstaaten zusammen. In diesen Staaten sind alle Aufgaben ganz genau verteilt und die Mitglieder unterliegen einer strikten Rangordnung.“(2)

Es gibt zum Beispiel eine Königin, die für das Eier legen zuständig ist, einige Drohnen, die die Königin befruchten, kämpferische “Soldaten” und viele Arbeitertiere.

Wie funktioniert das Zusammenleben bei so vielen Tieren? Zum Beispiel haben die Insekten Arten entwickelt, miteinander zu kommunizieren. Dies geschieht einerseits durch Düfte, andererseits auch mit Hilfe einer Zeichensprache. Ein interessantes Beispiel gibt es bei den Honig sammelnden Bienen: Sie teilen den anderen durch Tänze in der Luft mit, wo  sie Nahrung finden können.

„Da es Insekten in ganz unterschiedlichen Lebensräumen gibt, haben sie alle einzigartige Wege gefunden, möglichst gut in ihrer Umgebung zurechtzukommen.“(2) Die Insekten sind auch beim Verteidigen vor Feinden sehr erfinderisch.

Wenn der Bombadierkäfer bedroht wird, entzünden sich Gase in seinem Hinterleib und er kann seinem Feind eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht sprühen, um sich zu verteidigen.

„Der Gelbrandkäfer spielt seinen Trumpf aus, wenn es für andere schon viel zu spät wäre. Wenn er von einem Fisch oder Frosch gefressen wird, stößt er ein Hormon aus, dass auf seine Feinde lähmend wirkt und kann so doch noch entkommen.

Das Tagpfauenauge ist einer der bekanntesten Schmetterlingsarten und gehört zur Familie der Edelfalter, die zum großen Teil die farbenprächtigsten Schmetterlinge Europas umfassen. Seine Färbung, die von uns als besonders schön empfunden wird, dient vor allem der Abschreckung von Fressfeinden: Droht Gefahr, klappen sie ihre Flügel schlagartig auseinander, wobei ein zischendes Geräusch entsteht und präsentieren die augenähnliche Zeichnung ihrer Flügel, die Feinden den Eindruck eines gefährlichen Tieres mit großen Augen vortäuschen soll.“(2)

Der Ekel vor Insekten

Menschen brauchen in unseren Breitengraden keine Angst vor Insekten haben. Den meisten Menschen ist das auch bewusst, aber es gruselt sie der Anblick der sechsbeinigen Krabbler. „Der Ekel vor diesen Tieren wird zum großen Teil erlernt.“

Warum haben so viele Menschen Angst vor allem was krabbelt. „Im Grunde genommen ist es einfach die Angst vor dem Unbekannten. Die Welt der Insekten mit ihrer Artenvielfalt ist den meisten Menschen völlig fremd, obwohl es überall um uns herum summt und krabbelt. Wenn man die eigene Scheu überwindet und sich ein bisschen mehr mit ihr beschäftigt, kann man unglaublich viel Neues entdecken.“(2)

 

(1).. https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/tiere/insekten-spinnen/insekten.html

(2).. https://www.helles-koepfchen.de/insekten.html

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