Sabine Kodatsch

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Wespen

von | 13. Jan 2023 | 0 Kommentare

„Wespen sind Insekten und nahe verwandt mit den Bienen. Ursprünglich gab es sie nur in Europa, Asien und Nordamerika. Inzwischen wurden sie auch nach Südamerika und nach Australien verschleppt.

Alle Wespenarten erkennt man an ihrer auffällig schwarz-gelben Färbung. Sieht man genau hin, erkennt man, dass Wespen nicht einfach nur gestreift sind. Anhand der besonderen Muster können die Biologen die Arten genauer unterscheiden, da sie bei jeder Art anders sind.“(1)

„Zur Familie der „Echten Wespen“ zählen jedoch insgesamt 61 Arten, zum Beispiel die Hornissen, Feldwespen, Sandwespen, Zwergwespen, Honigwespen, Ameisenwespen und viele weitere.“(3)

Es gibt mehr als 500 Wespenarten auf der Welt.

„Wie leben Wespen?

Die Königin überlebt als einzige den Winter.“(1) Diese startet im Frühling mit dem Nestbau. Sie legt ihre ersten Eier in die ersten Zellen. Die Königin frisst Insekten, zerkaut sie zu einem Brei  und verfüttert sie an die Larven. „So kommt ein Wespenstaat auf einige Hundert bis einige tausend Tiere.

Ein Wespennest besteht aus sechseckigen Waben wie bei den Bienen. Die Wespen stellen es her, indem sie kleine Holzstückchen zerkauen und mit ihrer Spucke zu einem Brei vermischen.

Aus diesem Brei formen sie das Nest, er trocknet und ist dann der gleiche Werkstoff wie unser Papier. Es ist auch ebenso leicht und lässt sich einfach zerdrücken. Wespen bauen ihre Nester in Hecken und Bäumen, aber auch auf Dachböden oder in Kästen von Storen und Rollläden.“(1)

„Im Nest selbst gibt es viele kleine wabenförmige Kammern. Das Ganze wird von mehreren Schichten “Papier” umhüllt, die die Waben vor Regen und Wind schützen. Unten hat das Nest eine Öffnung, durch die die Arbeiterinnen ausfliegen können.“(2)

Es werden einige Larven besser gefüttert als andere und daraus entwickeln sich die neuen Königinnen. Männchen, welche Drohnen heißen, entwickeln sich aus unbefruchteten Eiern. Bei einem Ausflug paaren sie sich mit einer jungen Königin und dann sterben sie. Die Arbeiterinnen und die alte Königin sterben auch im Winter.

Nur die jungen Königinnen überleben in einer Winterstarre. Sie beginnen mit dem Nestbau im Frühling und legen die ersten Eier.

„Der größte Feind der Wespen ist der Wespenbussard. Dieser Vogel gräbt die Wespennester mit den Füßen auf und verfüttert die Larven an seine eigenen Jungen. Aber auch andere Vögel, Spinnen und Libellen fressen gerne Wespen.

Sind Wespen gefährlich?

Wespen wehren sich mit ihrem Stachel. Dabei genügt es, dass sie sich eingeengt fühlen. Dies geschieht beispielsweise, wenn sie uns unter ein Kleidungsstück geraten. Mit ihrem Stachel können sie immer wieder zustechen und spritzen ein Gift in die Haut ihrer Opfer. Das brennt dann gewaltig.

Die größte Wespenart, die bei uns vorkommt, ist die Hornisse. Sie wird fast vier Zentimeter lang. Viele Menschen haben Angst vor Hornissen. Es gibt eine alte Regel, die besagt: „Sieben Hornissenstiche töten ein Pferd, zwei ein Kind.“ Diese Regel ist ein Aberglaube und stimmt nicht. Hornissengift ist nicht gefährlicher als das der Biene oder anderer Wespen.

In der Umgebung von Wespen sollte man sich ruhig verhalten und ihren Nestern nicht zu nahe kommen. Dann stechen sie auch nicht. Wespen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder wenn sie ihr Volk und ihre Königin verteidigen wollen.“(1)

„Warum sind die Wespen zur Pflaumenkuchenzeit so zahlreich?“(2)

Jedes Jahr wird ein Wespenstaat neu gegründet und wächst zuerst ziemlich langsam. „Im August aber kann ein Wespenstaat aus bis zu 8000 Tieren bestehen. Sie ernähren sich unter anderem von überreifem Obst, das die Tiere mit seinem süßen Duft anlockt.

Kein Wunder, dass sie auch Limo und Pflaumenkuchen gut riechen können. Für uns wirkt das dann so, als hätten die Tiere das ganze Jahr nur auf den Moment gewartet, in dem wir uns mit unserem Pflaumenkuchen nach draußen setzen.

Wie funktioniert ein Wespenstaat?

Ein Wespenstaat ist ein perfekt organisiertes Gefüge aus vielen Einzeltieren.“(2) Ein Wespenstaat besteht aber nur von Frühling bis Herbst – ganz im Unterschied zu Bienen- oder Ameisenstaaten. Das Nest wird aufgegeben, wenn es kälter wird, die allermeisten Wespen sterben und der Staat geht zugrunde.

Als einzige überleben die jungen Königinnen, indem sie sich ein trockenes Plätzchen in alten Holzstapeln oder unter Baumrinde suchen und in Kältestarre überwintern.

 „Leben im streng organisierten Staat

Wespen leben in einem Staat bestehend aus vielen Insektenvölkern zusammen, die nur aktiv sind, wenn es draußen auch schön warm ist. Wenn die Königin im Frühling – meist im Mai – aus ihrer Winterstarre erwacht, beginnt sie sofort emsig mit dem Nestbau.

Anfangs ist sie noch ganz alleine und muss hart schuften: Sie muss den Bau fertigstellen und einrichten und dann ihren Nachwuchs großziehen. In jede Zelle des neu gebauten Nestes legt sie ein Ei, aus dem sich Larven entwickeln.

Befruchtet werden die Eier durch die Königin selbst, die in einer Samentasche noch Sperma-Vorräte vom letzten Herbst gespeichert hat, die von der Paarung mit einer männlichen Wespe stammen. Sie füttert ihre Larven mit einem Brei aus zerkauten Insekten und ernährt sich wiederum von der zuckerhaltigen Flüssigkeit, die die Larven absondern.

Um die Arbeiterinnen heranzuzüchten, die den Wespenstaat mit organisieren, sondert die Königin “Pheromone” – das sind spezielle Botenstoffe – ab, die bewirken, dass sich aus den Larven unfruchtbare Weibchen entwickeln. Später sind dann die Aufgaben im Wespenstaat genau verteilt: Die einen Wespen sind für die Bauarbeiten des Nests verantwortlich, andere müssen es bewachen oder Nahrung für die Larven beschaffen.

Die Königin verlässt das Nest nun nicht mehr und übernimmt nur noch das Eierlegen. Erst im Spätsommer werden die männlichen Wespen herangezogen.“(6) Im Spätsommer werden auch die neuen Königinnen geboren und der Grundstein für einen neuen Staat im nächsten Frühjahr gelegt.

Wespen orientieren sich beim Bau ihres Nestes am Magnetfeld der Erde. Sie können so die exakte Anordnung der Waben überprüfen.

Wie alt werden Wespen?

„Die Arbeiterinnen leben nur 12 bis 22 Tage. Die Drohnen wenige Wochen und die Königinnen etwa 12 Monate.“(3)

 „Was tun bei Wespenalarm?

Pflaumenkuchen und Limo solltest du im Spätsommer lieber im Haus genießen. Sprudelwasser dagegen kann man auch draußen trinken. Aber: Sei immer vorsichtig, denn eine verschluckte Wespe kann lebensgefährlich sein. Wenn ihr im Garten Obstbäume habt, sammle das Fallobst auf, denn die Düfte der überreifen Früchte ziehen Wespen an.

Wenn doch Wespen kommen: Nicht nach den Tieren schlagen, denn dann verteidigen sie sich mit ihrem Stachel! Lass sie einfach in Ruhe und störe dich nicht an ihnen – dann passiert am wenigsten. Schließlich wollen die Tiere überhaupt nichts von dir, sondern wurden nur von leckeren Düften angelockt.“(2)

„Die Wespen anzupusten, ist auch nicht ratsam. Wenn wir ausatmen, setzen wir nämlich Kohlendioxid frei, was die Wespen als eine Art Alarmsignal empfinden. Es ist also besser, Ruhe zu bewahren.“(6)

„Wenn du gestochen wurdest: Keine Panik. Schneide eine Zwiebel durch und lege sie mit der Schnittstelle auf den Stich. Die Zwiebelsäfte wirken lindernd und der Schmerz vergeht schnell wieder.“(2) Bei Menschen, die allergisch gegen Wespenstiche sind, muss schnell ein Arzt aufgesucht werden.

„Was fressen Wespen?

Die meisten Wespen ernähren sich von Nektar, Pollen, Früchten und Pflanzensäften. Sie jagen auch Insekten wie Raupen, Larven, Mücken, Fliegen und Zecken. Von über 60 Wespenarten empfinden wir nur zwei Arten als lästig: Deutsche Wespe und Gemeine Wespe. Diese beiden Arten ernähren sich von süßen Getränken, Früchten, Kuchen, Eis, Fleisch und Essensresten.“(3)

Der Nachwuchs der Wespen benötigt eine eiweißreiche Nahrung. Dafür werden sie mit zerkauten Insekten gefüttert.

„Warum sind diese beiden bekanntesten Wespenarten so wild auf Süßes? Die Erwachsenen unter den Wespen benötigen Zucker als Energielieferanten. Wenn im Herbst der Nachwuchs groß genug ist, müssen die jungen Königinnen viel Zucker zu sich nehmen, um den Winter zu überstehen.

Daher müssen die Wespen für ihre Königin genügend Nahrung sammeln. Die Wespenköniginnen sind die Einzigen ihrer Art, die den Winter bis zum nächsten Frühling überleben werden. Sie sind damit für den Fortbestand der Wespen verantwortlich – sterben sie, gibt es keine Nachkommen.

Um die Königinnen zu versorgen, müssen die Arbeiterinnen einiges leisten. Daher müssen sie auch für sich selbst energiereiche Nahrung wie Zucker finden, um ihre Flugmuskulatur aktiv zu halten, bis der Herbst einbricht.“(6)

„Die größte Wespe“(3)

Die Hornisse ist auch eine Wespe und die größte Wespenart in Mitteleuropa. „Die Arbeiterinnen werden 18-25 mm lang. Die größte Wespe der Welt ist die Asiatische Riesenhornisse. Bei dieser Art werden die Arbeiterinnen sogar 27-45 mm.“(3)

Hornissen sind sehr friedlich.“ Ihrem Nest sollte man dennoch nicht zu Nahe kommen, denn sie verteidigen es in einem Umkreis von 2-6 m. Hier sollte man also wirklich sehr vorsichtig sein. Außerdem können Hornissen mehrmals zustechen!“(5)

„Können Wespen gut sehen?

Wespen haben extrem leistungsfähige Augen und können daher auch bei fast völliger Dunkelheit fliegen – mit einer stolzen Geschwindigkeit von bis zu 33 km/h.

Schlafen Wespen?

Ja. Aber: Wespen schlafen jeden Tag nur zwei bis drei Stunden, und zwar in Schichten. So können sie sich rund um die Uhr um die Larven kümmern und die Eingänge bewachen.

Papierwespen schummeln

Papierwespenweibchen tragen Rangkämpfe aus, um festzulegen, wer in der Gemeinschaft höher gestellt ist. Die Siegerin darf mehr Eier legen und sich öfter auf die faule Haut legen.

Zu erkennen ist eine solche Wespe an ihrem fleckigen Gesicht. Manche Wespen halten sich für besonders schlau und ahmen die Flecken einfach nach, um auch ohne den mühseligen Kampf dieselben Vorteile zu haben. Der Plan geht aber immer nicht auf und die Schwindler werden bestraft, indem sie öfter und heftiger bekämpft werden.

Im Herbst stechen Wespen nicht

Zumindest, wenn man an Männchen gerät. Sie schlüpfen im Herbst und dienen nur zur Fortpflanzung, daher benötigen sie keinen Stachel. Man erkennt sie an den Fühlern, die nicht geknickt, sondern nur leicht gebogen sind. Außerdem besitzen sie ein plumperes Hinterteil.“(3)

„Nützlichkeit

Wespen sind als Insektenjäger für die natürliche Schädlingsbekämpfung wichtig. Sie verfüttern unzählige Mücken und Raupen an ihre Larven. Große Wespenvölker erbeuten pro Tag ein halbes Kilo Insektenfleisch.“(4) Weiters bestäuben sie sogar einige Blütenpflanzen.

(1).. https://klexikon.zum.de/wiki/Wespen#:~:text=Wespen%20sind%20Insekten%20und%20nahe,ihrer%20auff%C3%A4llig%20schwarz%2Dgelben%20F%C3%A4rbung.

(2).. https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/tiere/insekten-spinnen/wespen.html

(3).. https://www.tierchenwelt.de/bienen/99-wespe.html

(4).. http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=1115

(5).. https://www.tierchenwelt.de/specials/wo-ist-der-unterschied/2870-biene-wespe-unterschied.html?start=3

(6).. https://www.helles-koepfchen.de/wissen/insekten/wespen-unbeliebt-aber-nuetzlich.html

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