Sabine Kodatsch

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Die Waldarten und die Bedrohung des Waldes

von | 28. Jan 2022 | 0 Kommentare

Heute erzähle ich welche Arten von Wäldern es gibt, warum der Wald so wichtig ist und wodurch er bedroht wird?
Welche Arten von Wäldern gibt es auf der Welt?
Die Nähe zum Äquator macht den größten Unterschied aus. Ebenso ist auch die Höhe über dem Meeresspiegel wichtig, weil es weiter oben kälter wird. Es kommt noch drauf an, ob der Wind eher Regen oder trockene Luft mit sich bringt. Weiters ist auch der Boden wichtig, vor allem die Frage, wie viel Dünger er enthält.
„In den Tropen, also in der Nähe des Äquators, wachsen Regenwälder. Es gibt dort nur Laubbäume. Ihre Stämme bilden keine Jahresringe, weil es keine Jahreszeiten gibt.“ (1) Also wachsen die Bäume regelmäßig das ganze Jahr über. „In den Bergen der Tropen wachsen Nebelwälder, z. B. in den Anden in Südamerika oder am Kilimandscharo in Afrika. An den tropischen Küsten wachsen Mangrovenwälder, die Salzwasser ertragen.“(1)
„Mangroven nennt man bestimmte Gebiete in den Tropen, wo sich Meerwasser mit Süßwasser vermischt. So entsteht ein Ökosystem mit bestimmten Pflanzen. Dazu gehören vor allem die Mangrovenbäume. Diese Bäume sind keine eigene Art, sondern verschiedene, die man gemeinsam so nennt.“ (2)
Jahreszeiten gibt es in den Subtropen und hier gibt es auch Monsunwälder. Falls Du nicht weißt, was Monsun ist, dann lese hier nach. „Wo diese Winde nicht wehen, gibt es trockenere Wälder. Dort wachsen zum Teil sehr teure Holzarten wie Teak und Mahagoni. Wo es noch trockener ist, wachsen Dornwälder. Wird es noch trockener, entstehen Savannen.“ (1) Die Savanne ist eine Landschaftsart und ist oft der Übergang von einer Wüste zum Regenwald. „Das Wort Savanne kommt aus dem Spanischen: „sabana“ ist eine trockene Graslandschaft.“ (3)
„Im südlichen Teil der Warm-gemäßigten Zone der Erde wachsen Laubwälder. Zum Teil verlieren diese Bäume ihre Blätter im Winter nicht. Solche Wälder kennt man vor allem am Mittelmeer.
Im nördlichen Teil der Warm-gemäßigten Zone, also auch in den größten Teilen Europas, gibt es Laubwälder, Nadelwälder und Mischwälder.“ (1) Entlang von Bächen und Flüssen wachsen bei regelmäßigen Überflutungen Auenwälder. „Weiter oben in den Bergen wachsen keine Laubwälder mehr, sondern nur noch Nadelwälder. Man nennt sie auch Bergwälder.
In der Kalt-gemäßigten Zone wachsen nur noch Nadelwälder. Man nennt sie Taiga. Sie bilden etwa ein Drittel aller Wälder der Welt. Noch weiter nördlich stehen nur noch vereinzelte Bäume, das ist die Tundra.“ (1)
Jetzt weißt Du schon einiges über den Wald. Aber vielleicht fragst Du Dich jetzt, warum sind die Wälder für uns Menschen so wichtig?
Vor langer Zeit war mal fast ganz Europa von Wäldern überdeckt. Bereits im Altertum begannen die Menschen viele Wälder abzuholzen. Sie bauten mit diesem Holz Häuser oder Schiffe und sie brauchten es zum Heizen im Winter.
„Die Menschen wollten auch die Fläche haben, auf denen ein Wald stand.“ (1) Sie holzten Wälder ab oder verbrannte sie, um dort Dörfer zu errichten oder Felder anzulegen.“ (1) Das wird als Rodung bezeichnet. „Wenn heute in einem Stadtnamen Rode oder Reuth steht, wie in Walsrode oder Reutlingen, dann stand dort vor dem Mittelalter ein Wald.“ (1)
„Noch heute sind Wälder für die Wirtschaft wichtig. Wenn man Bäume fällt, kann man das Holz verkaufen.“ (1) Nach einem Kahlschlag muss man wieder neue Bäume pflanzen, damit nicht alle Bäume weg sind – das nennt sich aufforsten. Es ist aber noch besser, wenn man nur einen Teil der Bäume schlägt und die Jungbäume nachwachsen lässt.
„Die Bäume eines Waldes schützen den Erdboden. Mit ihren Wurzeln sorgen sie dafür, dass die Erde nach einem heftigen Regen nicht weggeschwemmt wird. Sie halten auch das Wasser zurück, damit es langsamer in die Bäche und Flüsse abfließt. Zudem entsteht in den Wäldern viel Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen.
Im Gebirge verhindern Wälder, dass Lawinen entstehen. Das geschieht nämlich, wenn viel Schnee in einem offenen, steilen Gelände liegt. Solche Wälder nennt man Schutzwälder. Eine Lawine, die bereits niederdonnert, können sie jedoch auch nicht aufhalten.“ (1)
Wodurch wird der Wald bedroht?
Es werden immer noch neues Land und Holz gebraucht. „In Südamerika, Asien und Afrika werden riesige Wälder abgeholzt. Das führt dazu, dass es dort weniger verschiedene Tierarten gibt.“ (1)
Selbst wenn wir Menschen einen Wald stehen lassen, bringen wir ihn in Gefahr. Man spricht in Europa vom Waldsterben: „Viele Bäume verloren die Blätter, hatten kranke Stämme und verkümmerte Wurzeln. Man vermutet, dass das vor allem an verschmutzter Luft lag.“ (1)
Bestimmte Tiere machen kranke Bäume noch kränker. Einer davon ist der Borkenkäfer, der seine Eier unter die Rinde von verrottenden Bäumen legt. „Die Larven fressen sich dann durch das Holz und richten viel Schaden an.“ (1)
1 https://klexikon.zum.de/wiki/Wald
2 https://Lexikon.zum.de/wiki/Mangrove
3 https://Lexikon.zum.de/wiki/Savanne

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