Sabine Kodatsch

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Vorstellung Gerda

von | 12. Nov 2021 | 0 Kommentare

Gerda ist ein kleines fünf jähriges Eierschwammerlmädchen und die allerbeste Freundin von Tobi. Ihre Lieblingsfarbe ist rot – sie trägt daher einen roten Rock und ein rotes Mascherl. Sie hat keine Geschwister, dass sie sehr schade findet. Aber sie hat viele Freunde und so ist sie selten alleine beim Spielen.
Gerda ist hilfsbereit, tierlieb, fröhlich und kontaktfreudig. Sie liebt es zu zeichnen und ihrer Mama gefallen die Arbeiten ihrer Tochter sehr gut. Gerda möchte einmal eine große Malerin werden und deshalb übt sie jetzt schon dafür.
Als Gerda wieder mal mit ihrer Mama einkaufen geht, kommen sie bei einem großen gelben Zettel vorbei, auf dem eine Ankündigung steht. Die Mama bleibt stehen und Gerda fragt: „Was steht denn da?“
Die Mama antwortet: „Es gibt einen großen Malwettbewerb gemeinsam mit den anliegenden Dörfern. Das Mindestalter ist fünf Jahre und zu gewinnen gibt es einen Malkurs. Willst du da mitmachen?“
Da jauchzt Gerda und nickt erfreut. „Gut, dann gehen wir dich anmelden.“ Sie gehen in die große Volksschule und melden das Mädchen an. Gerda ist ganz aufgeregt und überlegt, was sie zeichnen wird.
Das Eierschwammerlmädchen zeichnet am liebsten Tiere und Pilze mit Bunt- und Filzstiften. Als sie wieder zuhause sind, setzt sich Gerda gleich hin und zeichnet und ist dabei sehr konzentriert. Das macht sie auch in den nächsten Tagen so und zwischendurch kommt Tobi vorbei, bewundert ihre Werke und dann laufen sie zum Spielen.
Die Zeichnungen müssen innerhalb einer Woche fertig sein. Wenn Gerda eine Zeichnung gefällt, fragt sie ihre Mama: „Kann ich die Zeichnung beim Wettbewerb abgeben?“ Da meint sie ja oder sie hat Verbesserungsvorschläge.
Gerda zeichnet ein Bild, wo sie mit dem fliegenden Tobi spielt und all ihre Freunde sind versammelt und spielen mit. Die Zeichnung gefällt ihr sehr gut und sie zeigt es ihrer Mama.
Diese meint: „Also diese Arbeit gefällt mir von allen am besten. Die kannst du bestimmt abgeben!“ Gerda jubelt und sie geben die Zeichnung in ein Kuvert und geben es in der Volksschule ab. Jetzt müssen sie eine Woche warten.
Gerda ist sehr aufgeregt: „Wie finden die meine Zeichnung? Wann ist endlich die Woche um?“ Aber auch ihre Freunde sind aufgeregt und halten der Kleinen den Daumen.
Und dann ist der heiß ersehnte Tag da. Alle Teilnehmer sind im großen Festsaal der Volksschule und der Herr Direktor hält eine Rede, die Gerda viel zu lange vorkommt und fad ist. Die Preise werden nach Altersklassen vergeben.
Gerda fällt in die Gruppe der fünf bis siebenjährigen und die kommt als erstes dran. Der Direktor zieht eine große Karte vor, Gerda zappelt mit den Beinen und rutscht am Sessel hin und her, und er liest den Gewinner vor.
Wer glaubst Du ist es? Ja, er ruft Gerda auf!
Das Mädchen jubelt und geht nach vorne zum Direktor, der ihr eine Urkunde überreicht und mitteilt, dass sie den Zeichenkurs gewonnen hat. Gerda strahlt und alle applaudieren , besonders Tobi und ihre Freunde. Alle sind stolz auf sie.
Bald geht das Mädchen in den Kurs und sie ist ganz begeistert und ihre Lehrerin lobt sie sehr. Sie ist so eifrig, dass sie sogar zuhause alles fertig macht für den Kurs.
Welche negativen Eigenschaften hat denn Gerda? Sie ist eine kleine Schnatterliese und ihr Mund steht nie still. Die anderen Kinder stört das manchmal, wenn sie nie zu Wort kommen können.
Leider hat Gerda die schlechte Eigenart, ein Gespräch zu unterbrechen, indem sie einfach dazwischenredet. Besonders ihre Mama ärgert sich darüber. „Siehst du nicht, dass ich mich gerade unterhalte? Du kannst doch nicht einfache dreinreden. Warte immer bis ich fertig bin!“
Doch bald hat die Mama einen Einfall, wie sie ihr das Dazwischenreden abgewöhnen kann: Wenn sich Gerda unterhält, unterbricht die Mama ewig das Gespräch mit lästigen Fragen . Da ärgert sich Gerda sehr und beschwert sich bei der Mama. Da antwortet diese: „Warum beschwerst du dich? Du machst es doch genauso!“
Das macht Gerda nachdenklich und sie nimmt sich fest vor, nicht mehr dazwischen zu reden. Meistens hat sie damit Erfolg, aber es gibt auch Momente, wo es ihr nicht gelingt, vor allem dann wenn sie müde ist. Wenn die Mama das merkt, schickt sie ihre Tochter ins Bett und das ist doch auch das einzige Hilfsmittel, oder?

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