Sabine Kodatsch

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Der Klimawandel

von | 20. Jan 2023 | 0 Kommentare

Du hast in letzter Zeit bestimmt öfters den Begriff Klimawandel gehört. Dies bedeutet, dass das Klima auf der Erde langfristig wärmer wird. Es geschieht nämlich das Ganze unabhängig von der jeweiligen Jahreszeit. Im folgenden Beitrag wird Dir erklärt, wie es dazu kommt.

„Was versteht man unter Klimawandel?

Der Klimawandel bedeutet, dass die Temperatur auf unserem Planeten immer weiter ansteigt. Daher wird er häufig auch als globale Erwärmung bezeichnet.“(1) Hast Du gewusst, dass die momentane Erderwärmung nicht die erste auf unserem Planeten ist?

Auf der Erde wechselten sich bereits häufiger warme Perioden mit Eiszeiten ab und umgekehrt. Nur momentan steigen die Temperaturen schneller an, als sie sollten. Dies hat negative Auswirkungen auf die Lebewesen  auf unserer Erde. Es fällt den allermeisten Arten schwer, sich schnell an die starken Temperaturanstiege anzupassen.

„Wieso verändert sich unser Klima

Schuld daran, dass die Temperatur auf unserem Planeten immer weiter ansteigt, sind vor allem die Treibhausgase. Zu diesen Treibhausgasen gehört zum Beispiel Kohlenstoffdioxid, also CO2. Daher hat das Klima also etwas mit Chemie zu tun.

Das Kohlenstoffdioxid wird besonders durch Fabriken oder auch Autos und Flugzeuge in großen Mengen in die Luft ausgestoßen. Ein weiteres Treibhausgas ist Methan, welches unter anderem bei der Verdauung entsteht.

Speziell bei Viehzucht entsteht durch die Blähungen der Tiere sehr viel Methan, das in die Luft abgegeben wird. Dabei kann eine Kuh bis zu 300 Liter Methan an nur einem einzigen Tag erzeugen.

Besonders Kohlenstoffdioxid ist für unsere Umwelt schädlich. Das liegt daran, dass es eine sehr lange Zeit in unserer Luft erhalten bleibt. Laut der Universität Duisburg-Essen nämlich ganze 120 Jahre.

Methan dagegen verbleibt nur etwa zehn Jahre in unserer Luft. Die ausgestoßenen Treibhausgase sammeln sich in Wolken wie eine Art Schutzschicht.

Die Strahlen der Sonne haben dabei keine Schwierigkeiten, in die Atmosphäre zu gelangen. Allerdings kommen sie durch die Schutzschicht nur sehr schwer wieder hinaus. Dieser Vorgang ist der sogenannte Treibhauseffekt (vgl. Kleinau 2013).

Ganz entscheidende Verbündete gegen die globale Erwärmung sind Bäume. Denn sie helfen das Kohlenstoffdioxid aufzunehmen und in Sauerstoff umzuwandeln. Das sind wichtige Prozesse der Biologie. Allerdings gehen die Waldflächen schon seit Jahren zurück. Es gibt daher weniger Bäume, die das schädliche Kohlenstoffdioxid in wichtigen Sauerstoff umwandeln können.

Die Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel hat sowohl Folgen für uns Menschen als auch für alle Tiere und Pflanzen.“(1) Die Temperatur auf unserem Planet steigt inzwischen viel schneller an als gewöhnlich. Folglich schmelzen die riesigen Eisberge an den Nord- und Südpolen.

Durch den Klimawandel steigt somit das Risiko für Hochwasser. Durch den Anstieg der Temperaturen in den südlichen Ländern kommt es hingegen immer wieder zu Dürren.

„Eine weitere Folge des veränderten Klimas ist, dass die Bestände an Tieren und Pflanzen in betroffenen Gebieten zurückgehen.

Weitere Folgen, die durch den Klimawandel auftreten, sind:

  • Zerstörung der Infrastruktur, da zum Beispiel Straßenbeläge durch hohe Temperaturen aufplatzen
  • Überflutete Küsten durch das Schmelzen der Pole. Der Ozean weist dadurch einen zunehmend höheren Wasserspiegel auf.
  • Weniger landwirtschaftliche Produktion, weil die Pflanzen zu anderen Zeiten blühen.
  • Schäden durch Naturkatastrophen.
  • Das Ozonloch erholt sich nur langsam.“(1)

Das Ozonloch ist gar kein richtiges Loch. Die Ozonschicht ist in einem bestimmten Bereich einfach sehr viel dünner geworden, als sie sein sollte. Sie kann so ihre wichtige Schutzfunktion vor der UV Strahlung nicht mehr richtig übernehmen.

Wie der Name schon verrät, besteht diese Schicht aus dem Gas Ozon. „Es entsteht aus der Reaktion von ultraviolettem Licht und Sauerstoff. Das kommt ganz natürlich in unserer Atmosphäre vor. Die Ozonschicht ist dabei ein Teil der 2. Schicht der Atmosphäre.“(2)

Klimaschutz – Tipps für Kinder

Du hast jetzt viel über die Folgen des Klimawandels gehört. Es taucht bei Dir vielleicht die Frage auf: „Was kann man dagegen tun?“ Im folgenden Text habe ich ein paar tolle Tipps zusammengestellt. So kannst Du zum Klimaschutz beitragen:

Der erste Tipp: Auto öfters stehen lassen.

Autos produzieren das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid. „Stattdessen könnten Du und Deine Eltern öfter mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie dem Bus oder der Bahn fahren.

Die produzieren zwar auch Kohlenstoffdioxid, aber im Vergleich viel weniger als wenn jeder mit dem Auto fahren würde. Noch klimafreundlicher ist es, wenn Du zu Fuß gehst oder zum Beispiel mit anderen mit dem Fahrrad zur Schule fährst.“(1)

Der zweite Tipp:

Die Elektronik bei Dir zuhause hat auch einen Einfluss auf das Klima. Im Alltag denke deswegen daran, das Licht auszuschalten, wenn Du gerade nicht im Raum bist. Du sollst auch die anderen Geräte ausstellen, wenn Du sie gerade nicht brauchst. Ein Standby-Betrieb verbraucht auf Dauer viel Strom.

Beim Kauf von Elektrogeräten auf den Energieverbrauch achten. Das Zeichen A+++ist auf sparsamen Geräten zu finden.

Verwende statt der herkömmlichen Glühbirnen Energiesparlampen und LEDs.

Beim Kochen von Wasser, verwende einen Wasserkocher oder lasse den Deckel auf dem Kochstopf.

Du sparst Wasser und Strom, wenn Du die Waschmaschine erst bei einer vollen Waschladung einschaltest. Verzichte auf einen Trockner wenn möglich und trockne die Wäsche besser an der frischen Luft.

Die Wiederaufbereitung von Wasser kostet viel Energie. Deshalb gehe lieber kurz duschen statt baden. Außerdem schalte das Wasser ab, während Du Dich einseifst. Bei einem Vollbad verbrauchst Du 150 Liter Wasser, hingegen für eine Minute Duschen mit Sparduschkopf nur 6 bis 7 Liter.

Mache regelmäßig eine Stoßlüftung bei laufender Heizung mit komplett geöffneten Fenstern statt das Fenster dauerhaft auf Kipp zu stellen.

Die Heizung sollte nachts komplett runterfahren.

Der dritte Tipp:

Du weißt ja jetzt, dass bei der Viehzucht Methan entsteht. Deswegen frage Deinen Eltern, ob ihr weniger Fleisch und stattdessen mehr Gemüse essen könnt. Dies ist übrigens auch gesünder.

Am besten kaufe bevorzugt regionale und saisonale Lebensmittel ein und wenig Fleisch. Denn alle Lebensmittel, die aus fernen Ländern kommen, verbrauchen beim Transport viel Energie.

Der vierte Tipp: Plastik vermeiden.

Viele Lebensmittel sind heute in Plastik verpackt. „ Das ist Müll, der in der Entsorgung leider auch viele giftige Gase verursacht. Kauft also so viel ohne Plastikverpackung wie möglich, nehmt euch zum Einkaufen Stoffbeutel mit oder lasst euch Lebensmittel direkt in Mehrweggläser abfüllen.“(3)

Es ist besser, wenn Du Nachfüllpackungen kaufst statt immer wieder Originalpackungen. Dies ist meist günstiger und spart Rohstoffe bei der Verpackung ein.

Trenne sorgfältig den Müll und führe ihn dem Wiederverwertungskreislauf zu.

Es ist besser Dinge zu reparieren statt wegzuschmeißen. Wenn Du dafür keine Verwendung hast, kannst Du auch kaputte Dinge online verschenken oder verkaufen.

Achte darauf, dass Du nur an den Strom anschließbare Elektrogeräte benutzt.

Du kannst auch, statt etwas wegzuschmeißen, tolle Sachen daraus basteln („Upcycling“)

Der fünfte Tipp: Ohne Flugzeug in den Urlaub.

Es gibt auf dieser Erde so viele tolle Länder und Landschaften zu entdecken. Wenn deine Eltern den nächsten Urlaub planen, frag sie, ob ihr da auch ohne Flugzeug hinkommen könnt – zum Beispiel mit der Bahn. Die bringt euch klimaschonend an die schönsten Ecken der Welt, während ein Flugzeug ganz schön viel CO2 produziert.

Vor allem, wenn ihr in Deutschland verreist, solltet ihr unbedingt aufs Fliegen verzichten. Noch ein Vorteil der Bahn: Ihr könnt mehr Spielzeug, Bücher und Essen mitnehmen,

Der sechste Tipp: Teilen, leihen, verschenken.“(3)

Wenn Du im Kinderzimmer etwas hast, was Du nicht mehr haben willst, dann wirf es nicht gleich weg. Vielleicht kannst Du es jemandem schenken, z. B. den jüngeren Geschwistern. Du kannst auch vieles spenden, sodass es Kinder bekommen, deren Eltern nicht so viel Geld für neue Sachen ausgeben können. „ Je länger wir Gegenstände wie Spielzeug, Kleidung, Möbel und Bücher nutzen statt sie immer neu zu kaufen, desto besser ist das auch für unser Klima.

Der siebente Tipp: Energie aus Sonne, Wind und Wasser.

Strom sparen ist wichtig für den Klimaschutz. Und noch besser ist es, den Strom aus natürlichen Quellen zu nutzen, wie zum Beispiel aus Sonne, Wind und Wasser. Diesen Strom nennt man Ökostrom oder grünen Strom. Wenn ihr euch zu Hause entscheidet, auf Ökostrom umzustellen, könnt ihr jedes Jahr richtig viel CO2 sparen. Kinderleicht, oder?“ (3)

(1).. https://www.sivakids.de/klimawandel-fuer-kinder-erklaert/

(2).. https://www.sivakids.de/ozonloch-einfach-erklaert/

(3).. https://www.entega.de/blog/klimawandel-kinder/

(4).. https://www.leseliebe.de/artikel/kinderleichte-massnahmen-gegen-den-klimawandel-tipps-fuer-familien

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