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	<title>Geschichten &#8211; SABINE KODATSCH</title>
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	<description>AUTORIN UND ILLUSTRATORIN VON KINDERBÜCHERN</description>
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		<title>Weihnachtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Tobi und das Engelchen In einem kleinen Dorf namens Eichenhausen breitet sich eine zauberhafte Stimmung aus. Die Häuser aus Pilzen sind von einer dicken Schneedecke bedeckt, und überall tauchen warme Lichter die kleinen Gassen in ein behagliches Leuchten. Die Bewohner von Eichenhausen, die Pilze, bereiten sich mit großer Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Inmitten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tobi und das Engelchen</h2>
<p>In einem kleinen Dorf namens Eichenhausen breitet sich eine zauberhafte Stimmung aus. Die Häuser aus Pilzen sind von einer dicken Schneedecke bedeckt, und überall tauchen warme Lichter die kleinen Gassen in ein behagliches Leuchten. Die Bewohner von Eichenhausen, die Pilze, bereiten sich mit großer Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor.</p>
<p>Inmitten dieses idyllischen Dorfes lebt ein kleiner Pilzjunge namens Tobi. Anders als seine Freunde besitzt Tobi eine außergewöhnliche Fähigkeit – er kann fliegen! Das Fliegen ist seine große Leidenschaft, und er nutzt jede Gelegenheit, um die Welt aus der Vogelperspektive zu erkunden.</p>
<p>Es ist bereits Abend und Tobi liegt in seinem warmen Bettchen. Er grübelt, was er Mama und Papa zu Weihnachten schenken soll. Es ist still im Haus und langsam wird Tobi schläfrig. Doch plötzlich schreckt er auf und sitzt kerzengrad im Bett. Er hört ein leises Schluchzen.</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2372 alignright" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Adventkalender-208x300.jpg" alt="" width="113" height="163" />„Weint Hanne?“, fragt sich der Kleine. Er schaut in das Zimmer von seiner Schwester Hanne, aber dort ist alles still. Er kehrt in sein Zimmer zurück und schaut aus dem Fenster. Er kann aber nichts Ungewöhnliches erkennen. Doch er hört ganz deutlich das Schluchzen.</p>
<p style="text-align: left;">Tobi reißt das Fenster auf und blickt in den Garten. Da entdeckt<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2373 alignleft" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Engel-Ruecken-162x300.jpg" alt="" width="83" height="153" /> er unter dem Fenster ein kleines Mädchen, eingehüllt in ein dünnes Kleidchen. Die Kleine weint leise. Das Kind erschrickt beim Anblick von Tobi, dreht ihm den Rücken zu und läuft davon. Da entdeckt Tobi kleine zerbrechliche Flügel auf dem Rücken. Er denkt fasziniert „Ein Engelchen“.</p>
<p>Neugierig und voller Mitgefühl springt er aus dem Fenster und läuft zu dem zitternden Mädchen. Es will gerade den Garten verlassen, aber Tobi holt es ein. „Bist Du ein Engelchen?“, fragt Tobi freundlich. Die Kleine nickt schluchzend.</p>
<p>„Du darfst mich doch gar nicht sehen. Du bist doch ein Kind“, sagt das Engelchen weinend. „Ja, ich bin Tobi. Warum bist du so traurig? Kann ich dir helfen?“, fragt Tobi freundlich. „Ich bin abgestürzt vom großen Himmelsschlitten und habe mir dabei meinen Flügel verletzt. Jetzt kann ich nicht mehr zurückfliegen. Er tut so weh!“</p>
<p>Tränen rinnen dem Engelchen über sein Gesicht. Tobis Herz zieht sich vor Mitgefühl zusammen. Was soll er machen? Wie kann er ihr helfen? Er ist sehr aufgeregt, denn schließlich trifft man nicht jeden Tag einen Engel.</p>
<p>„Komme in mein Zimmer. Da kannst du dich erst mal aufwärmen.“, meint er gutherzig. „Ich muss doch weiter und zurück zum Christkind.“, jammert die Kleine. „Aber nicht mit deinem Flügel. Ich helfe dir!“, sagt Tobi freundlich.</p>
<p>Schließlich klettern die beiden in Tobis Zimmer. Er bietet dem Engel sein warmes Bettchen an und dreht das Licht auf. Da sieht er den abgeknickten Flügel. Er ist ganz entsetzt und sein Herz füllt sich mit dem starken Wunsch, dem Engelchen zu helfen und es wieder lächeln zu sehen.</p>
<p>„Ich hole meine Mama. Die kann dir bestimmt helfen.“, flüstert Tobi. „Es darf mich aber keiner sehen!“, antwortet die Kleine. „Aber sie kann deinem Flügel helfen! Sonst wird dich keiner sehen – das verspreche ich dir“, versichert Tobi.</p>
<p>Schließlich stimmt das Engelchen ihm zu. Tobi läuft zu seiner Mama in die Küche. „Mama, bei mir ist ein Engelchen mit gebrochenem Flügel im Zimmer. Kannst Du ihm helfen?“, flüstert Tobi. Die Mama glaubt ihm zunächst nicht. Doch schließlich folgt sie ihm lächelnd in sein Zimmer, um zu sehen, was er sich wieder ausgedacht hat. Sie glaubt, dass ihr Sohn wieder einen Scherz macht.</p>
<p>Mama ist sehr erstaunt über den Engel im Bett. Sie beruhigt das Mädchen und sieht sich den Flügel besorgt an. „Ich kann dir helfen“, sagt die Mama und holt einen Verband.</p>
<p>Behutsam verarztet sie den Flügel. Die Kleine beruhigt sich langsam und schaut die Mama dankbar an. „Vielen Dank für die Hilfe. Aber ich muss weiter!“, meint der Engel. „Das geht nicht. Du musst ein paar Tage hier bleiben, erst dann kannst du wieder fliegen“, erwidert die Mama sanft.</p>
<p>Da weint das Engelchen wieder bitterlich. „Aber das Christkind braucht meine Hilfe ganz dringend. Ich werde bestimmt schon gesucht!“, schluchzt sie. „Dann werden wir das Christkind benachrichtigen. Ich bringe dir was zu essen und dann schläfst du!“, meint die Mama.</p>
<p>Die Kleine bekommt heißen Kakao und Kekse zu essen. Darüber beruhigt sie sich. Vertrauensvoll erklärt sie, wie Mama und Tobi das Christkind benachrichtigen können. Sie erklärt es im Flüsterton: „Es muss auf einen ganz hohen Tannenbaum ein leuchtender Stern gesteckt werden. Das ist ein besonderer Stern, den ich euch anvertraue. Daran kann das Christkind erkennen, wo ich bin.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2383 alignleft" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Bild-33-197x300.jpg" alt="" width="77" height="117" />„Aber wie sollen wir kleinen Pilze auf einen so hohen Baum kommen? Also Papa oder ich kommen da nicht an die Spitze des Baums. Und ich will nicht, dass es Tobi versucht.“</p>
<p>Da erwidert Tobi ganz aufgeregt: „Ich kann doch hinauf fliegen, den Stern anstecken und zurückfliegen!“ Die Mama ist zwar besorgt, erlaubt es ihrem Sohn aber schließlich doch.</p>
<p>Tobi zieht sich warm an, nimmt den großen, leuchtenden Stern in die Hand und marschiert in den Garten. Dort läuft er ganz schnell und schon hebt er ab und fliegt.</p>
<p>Die Wege des Dorfes waren pilzleer und Tobi sieht nur die hell erleuchteten Fenster. Er liebt es so dahin zu fliegen und genießt die Ruhe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2387 alignright" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Adventkalender2-216x300.jpg" alt="" width="112" height="156" />Der Pillzjunge weiß, wo er eine hohe Tanne finden kann &#8211; bei der Dorfwiese. Als Tobi dort ankommt, fliegt er hinauf zur Spitze und steckt den Stern fest.</p>
<p>Während er zurückfliegt, dreht er sich um: Da sieht er, wie stark der Stern leuchtet. Tobi ist begeistert.</p>
<p>Er kehrt nach Hause zurück und das Engelchen umarmt den hilfsbereiten Pilzjungen. „Vielen Dank, dass du mir geholfen hast! Ihr werdet immer in meinem Herzen sein“, flüstert es.</p>
<p>Tobi wird ganz verlegen, aber er freut sich. Dann bittet das Engelchen: „Wir müssen das Fenster aufmachen, damit ich das Christkind hören kann. Dann weiß ich, was ich tun soll!“</p>
<p>Das Engelchen und Tobi setzen sich an das Fenster und lauschen. Da nickt plötzlich das Mädchen und macht zischende Geräusche. Dann wendet es sich an Tobi und Mama. Es sieht ganz fröhlich und erleichtert aus.</p>
<p>„Ich soll noch hier bei euch für drei Tage bleiben und dann soll ich zu dem Tannenbaum mit dem Stern zurückkehren. Oben auf der Spitze muss ich dann warten und dann holt mich ein Himmelsrentier des Christkinds ab und bringt mich nach Hause. Nur ich muss hier versteckt bleiben und nur ihr beide dürft wissen, dass ich hier bin!“</p>
<p>Mama und Tobi nicken feierlich: „Das ist kein Problem! Du kannst dich auf uns verlassen!“ Das Engelchen nickt: „Ich weiß das, sonst hätte ich euch das nicht alles erzählt.“</p>
<p>Da meint die Mama: „Jetzt geht schlafen ihr beide.“ Tobi und das Engelchen legen sich sofort in Tobis Bett. Die Wärme und Geborgenheit im Pilzhäuschen schaffen eine Atmosphäre, in der sich das Engelchen sicher und geschützt fühlt. So schläft es schnell ein.</p>
<p>Die beiden liegen eng aneinander gekuschelt im Bett und träumen vom Christkind im Himmel. Tobi malt sich aus, wie es dort glitzert und schimmert und wie die ganzen Engel geschäftig umherfliegen und die schönen Geschenke verpacken.</p>
<p>„Ich könnte dem Christkind wunderbar helfen mit dem Fliegen. Aber wie komme ich zum Christkind?“, überlegt Tobi ganz schlaftrunken. Er dreht sich um und schlummert weiter.</p>
<p>In den nächsten drei Tagen darf Hanne nicht in Tobis Zimmer. „Ich bastle für Weihnachten“, erklärt er seinem Schwesterchen. Um das Engelchen nicht zu verraten, spielt er auch draußen im Schnee mit Hanne, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen.</p>
<p>Währenddessen ist das Engelchen allein in Tobis Zimmer. Es fühlt sich dort sicher und weiß, dass es Tobi und seiner Mama trauen kann, dass sie anderen nichts von dem Engelchen erzählen. Es hätte so gerne auch draußen mit den Kindern gespielt – aber das darf es nicht.</p>
<p>Damit dem kleinen Engel nicht langweilig wird, hat ihm die Mama viele Bilderbücher gegeben, die sich die Kleine erfreut ansieht. Wenn die Mama Zeit hat, liest sie sogar dem kleinen Engel vor. Vertrauensvoll lehnt es sich an die Mama und hört zu.</p>
<p>Am Nachmittag aber ist Tobi immer in seinem Zimmer und spielt mit dem Engel. Sie darf sein ganzes Spielzeug verwenden – sogar sein schönes großes Auto. Tobi spielt mit ihr auch Pilztheater und berichtet von seinem Abenteuer im Eichenwald. Die Kleine erzählt ihm auch vom Leben mit dem Christkind und Tobi hört gespannt zu. „Wow, ist das interessant“, sagt er immer wieder.</p>
<p>Tobi sorgt dafür, dass das Engelchen immer etwas Leckeres zum Essen bekommt. Es lernt bei Tobi Schokoladeblattaschen kennen, die zu seinem Lieblingsessen werden. Das Engelchen fühlt sich sehr wohl bei Tobi</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2374 alignleft" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Engel-196x300.jpg" alt="" width="101" height="154" />Das Lächeln des Engelchens, das allmählich zurückkehrt, bringt eine tiefe Zufriedenheit in die Herzen der Kinder. Der Austausch von Geschichten, das gemeinsame Lachen und Spielen lassen eine Freundschaft zwischen einem Pilz und einem Engelchen entstehen, die von Vertrauen und Dankbarkeit geprägt ist.</p>
<p>Die Wärme im Pilzhäuschen ist mehr als nur die Temperatur im Raum. Es ist das Lächeln von Tobi, das Verständnis in den Augen der Mama und die unsichtbare, aber spürbare Liebe, die hier zuhause ist. Hier, in diesem kleinen Pilzhäuschen, findet das Engelchen nicht nur Heilung für seinen verletzten Flügel, sondern auch Trost und Freundschaft.</p>
<p>Der Tag des Abschieds rückte näher, und das Pilzhäuschen von Tobi ist erfüllt von einer Atmosphäre, die von einer Mischung aus Traurigkeit und Dankbarkeit durchzogen ist. Tobi und das Engelchen verbringen ihre letzten Stunden zusammen, lachen über Erinnerungen und teilen ihre Gedanken über die Zeit, die sie miteinander verbracht haben.</p>
<p>Am Abend des dritten Tages, als der Himmel sich in ein tiefes Blau verwandelt und die Sterne über Eichenhausen zu funkeln beginnen, wird die Stimmung im Pilzhäuschen feierlich. Die Mama von Tobi bereitet ein festliches Abendessen für das Engelchen vor, um die besondere Freundschaft zu feiern, die zwischen einem kleinen Pilzjungen und einem Engelchen entstanden ist.</p>
<p>Das Engelchen, mit seinem Flügel, der nun wieder geheilt war, strahlt eine ruhige Gelassenheit aus. Es hat sich in diesen Tagen nicht nur körperlich erholt, sondern auch innerlich gestärkt. Tobi, obwohl traurig über den Abschied, spürt eine tiefe Freude, dass er dem Engelchen helfen konnte.</p>
<p>Als die Zeit für den Abschied kommt, versammeln sich Tobi, das Engelchen und die Mama am offenen Fenster des Pilzhäuschens. Der klare Sternenhimmel über Eichenhausen ist von einer fast magischen Ruhe erfüllt. Die letzten Gespräche werden in leisen Tönen geführt, und die Luft ist erfüllt von einer Mischung aus Freude über die geteilten Momente und der Schwere des bevorstehenden Abschieds.</p>
<p>Das Engelchen tritt an das Fenster und schaut hinauf zu den funkelnden Sternen. Ein leises Lächeln legt sich auf sein Gesicht. „Ich muss gehen, aber ich werde euch niemals vergessen.“, sagt das Engelchen mit sanfter Stimme. Die beiden wissen, dass die Liebe und Wärme, die sie gemeinsam erlebt haben, in ihren Herzen weiterleben werden.</p>
<p>Tobi kämpft gegen aufsteigende Tränen an und drückt das Engelchen fest. „Danke für alles. Wir werden dich vermissen“, flüstert er. Die Mama tritt dazu und umarmt die beiden. Das Fenster steht weit offen, und die kalte Winterluft strömt herein. Der Moment des Abschieds ist gekommen.</p>
<p>Das Engelchen flüstert Tobi ins Ohr: „Wir sehen uns wieder, mein Freund.“ Dann, mit einem leisen Rauschen der Flügel, erhebt sich das Engelchen in die Nacht. Es fliegt hinauf in den klaren Himmel von Eichenhausen und verschwindet zwischen den funkelnden Sternen.</p>
<p>„Hoffentlich findet das Engelchen die große Tanne auf der Dorfwiese, wo es doch abgeholt wird!“, denkt der Pilzjunge laut. „Ich glaube schon. Der Stern, den du auf die Spitze der Tanne gesteckt hast, leuchtet so stark, dass die Kleine ihn finden wird“, sagt die Mama überzeugt und Tobi gibt ihr Recht.</p>
<p>Tobi und seine Mama bleiben am Fenster stehen und winken dem Engelchen nach, bis es nicht mehr zu sehen ist. Die Stille im Pilzhäuschen wird von einem sanften Schluchzen unterbrochen. Es sind Abschiedstränen, Tränen der Dankbarkeit und des Glücks, dass sie diese besondere Begegnung erleben durften.</p>
<p>„Es war wirklich aufregend“, sagt Tobi mit einem Lächeln, obwohl Tränen über seine Wangen laufen. Die Mama nickt zustimmend und streichelt sanft über Tobis Pilzhut.</p>
<p>„Ja, das stimmt. Aber jetzt hast du eine ganz besondere Erinnerung an diesen Advent, den sonst keiner erleben darf. Wer hat schon einen Engel als Freundin? Kennst du jemanden?“, fragt die Mama. „Nein, natürlich nicht“, meint Tobi, dann lächelt er und freut sich über sein Erlebnis.</p>
<p>Die Zeit bis zum Weihnachtsfest vergeht in Eichenhausen wie im Flug. Die Tage sind erfüllt von einer besonderen Magie, die sich über das Dorf legt. Tobis Pilzhäuschen scheint jeden Tag ein wenig heller zu strahlen, und die Vorfreude auf Weihnachten verbreitet sich wie ein sanftes Leuchten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2414 alignleft" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Tobi-Snowboard-300x254.jpg" alt="" width="176" height="149" />Tobi, seine kleine Schwester Hanne und ihre Freunde spielen ausgelassen im verschneiten Dorf. Die Schneeflocken glitzern im Sonnenlicht, und das Lachen der Kinder ist wie fröhliche Musik, die durch die Luft tanzt. Gemeinsam bauen sie Schneepilze, toben durch den funkelnden Schnee und malen Bilder in den frischen Schnee.</p>
<p>In Tobis Pilzhäuschen herrscht eine gemütliche Geschäftigkeit. Die Mama bereitet köstliche Leckereien für das bevorstehende Fest vor, und der Duft von Plätzchen und Gewürzen erfüllt das Haus. Tobi und Hanne helfen der Mama beim Backen und beim Schmücken des Pilzhauses.</p>
<p>Nachdem sie fertig sind, sieht es so schön aus. Tobi ist sehr glücklich und zufrieden. Im ganzen Haus hängen glitzernde Kugeln und Sterne. Am Tisch steht ein wunderschöner Adventskranz, den die ganze Familie geschmückt hat.</p>
<p>Die Abende werden von Geschichten und Liedern erhellt. Mama erzählt von vergangenen Weihnachten und von den Abenteuern, die sie als kleines Kind erlebt hat. Tobi und Hanne lauschen gespannt, ihre Augen leuchten vor Freude, und sie können sich alles lebendig vorstellen.</p>
<p>Tobi verbringt seine Nachmittage in seinem Zimmer, wo er bastelt und mit Mama geheime Briefe an das Engelchen schreibt. Er erzählt von den lustigen Schneeballschlachten, den leckeren Schokoladeblattaschen und von den Lichtern am Weihnachtsbaum auf der Dorfwiese. Die Briefe sind wie kleine Fenster in Tobis Herz, durch die die Freude und die Erinnerungen an die besondere Zeit mit dem Engelchen strahlen.</p>
<p>In der Dorfkirche werden die Vorbereitungen für eine gemeinsame Weihnachtsfeier getroffen. Die Glocken läuten, und die Bewohner von Eichenhausen versammeln sich, um gemeinsam zu singen und sich auf das bevorstehende Fest vorzubereiten. Die Freude auf die festliche Nacht spiegelt sich in den funkelnden Augen der Kinder und den herzlichen Gesprächen der Erwachsenen wider.</p>
<p>Die Tage vergehen wie im Flug, und schließlich ist der lang ersehnte Heiligabend da. Das Dorf erstrahlt in einem warmen Lichtermeer, und die Sterne am Himmel scheinen besonders hell. In Tobis Pilzhäuschen ist eine gespannte Stimmung: Was wird das Christkind nur bringen? Tobi und Hanne sind so aufgeregt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2425 alignleft" src="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Weihnachtsbaum-300x267.jpg" alt="" width="169" height="151" srcset="https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Weihnachtsbaum-300x267.jpg 300w, https://sabinekodatsch.com/wp-content/uploads/2023/12/Weihnachtsbaum.jpg 467w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" />Es wird abends und die Glöckchen für die Bescherung werden geläutet. Tobi und Hanne stürmen ins Zimmer. Sie bestaunen den Weihnachtsbaum mit seinen glitzernden Kugeln und Sternen. Dann stürzen sie sich auf ihre Geschenke.</p>
<p>Die Kinder werden reichlich beschenkt: Tobi erhält eine schöne Eisenbahn mit Pilzfiguren und Pilzhäuschen. Hanne findet auf ihrem Platz eine entzückende Küche für ihre Pilzpuppe mit Töpfen und Tellern. Da entdeckt Tobi bei seinen Geschenken noch ein besonders großes Geschenk.</p>
<p>„Was mag da nur drinnen sein?“, fragt sich der Kleine. Das Geschenk ist besonders groß und wunderschön verpackt. Es hängen sogar kleine silberne Glöckchen dran, die Weihnachtslieder spielen, wenn er mit ihnen klingelt. Und eingepackt ist es mit einem goldenen Papier, das besonders leuchtet und strahlt.</p>
<p>Tobi denkt sich: „Das Leuchten erinnert mich an das Strahlen in den Augen vom Engelchen, wenn es lacht!“ Er lächelt das Geschenk an und packt es neugierig aus.</p>
<p>Und was findet er? Ein großes funkelndes Schaukelpferd – sein sehnlichster Wunsch. Und es hängt ein Kärtchen am Ohr des Schaukelpferdes. Tobi nimmt es und Mama liest vor: „Vielen Dank für Deine große Hilfe, lieber Tobi!“</p>
<p>Tobi freut sich so und ist ganz gerührt. Mama hat auch ein Geschenk vom Engelchen bekommen: Eine große Packung mit Buntstiften, weil sie so gerne zeichnet. Beide freuen sich so sehr über ihre Geschenke.</p>
<p style="margin: 15.0pt 0cm 15.0pt 0cm;"><span style="font-size: 11.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Tief berührt öffnen Tobi und die Mama das Fenster und rufen in die stille Nacht: &#8222;Danke, liebes Engelchen! Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen!&#8220; Irgendwo im Sternenhimmel hörten sie ein leises &#8222;Frohe Weihnachten&#8220; und fühlen die Freundschaft, die über das Dorf hinaus strahlt.</span></p>
<p style="margin: 15.0pt 0cm .0001pt 0cm;"><span style="font-size: 11.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Die Liebe, die Freude und die Wärme des Pilzhäuschens haben nicht nur dem Engelchen geholfen, sondern auch Tobis Familie bereichert. In dieser besonderen Weihnachtsnacht wird klar, dass wahre Freundschaft und Mitgefühl die schönsten Geschenke sind, die im Herzen eines jeden Kindes weiterleben.</span></p>
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			</item>
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		<title>Vorstellung von Tobis Papa</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 17:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Tobis Papa ist ein großer Steinpilzmann mit einem braunen Schnurrbart. Er ist Lehrer in der Schule von Eichenhausen. Der Papa ist sehr geduldig, freundlich, intelligent und lustig. Es macht ihm großen Spaß die Tier- und Pilzkinder zu unterrichten. Er lehrt die Kinder in den ersten beiden Jahren lesen, rechnen und schreiben. Über das Schulwesen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Tobis Papa ist ein großer Steinpilzmann mit einem braunen Schnurrbart. Er ist Lehrer in der Schule von Eichenhausen. Der Papa ist sehr geduldig, freundlich, intelligent und lustig.<br />
Es macht ihm großen Spaß die Tier- und Pilzkinder zu unterrichten. Er lehrt die Kinder in den ersten beiden Jahren lesen, rechnen und schreiben. Über das Schulwesen in Eichenhausen erzähle ich <a href="https://sabinekodatsch.com/13-dinge-ueber-eichenhausen/">hier</a> etwas.<br />
Damit es ihm nicht zu langweilig wird, immer jeweils zwei Jahre nur die Kinder zu unterrichten, lehrt er die jungen Pilze und Tiere bei der Ausbildung zum Koch. Sein Spezialfach sind die Kräuter, wobei er unterrichtet, wie die einzelnen Kräuter in der Küche zu verwenden sind und erzählt auch seinen Schülern über die heilende Wirkung von Kräutern. Er lehrt auch wie man die diversen Kräuter in die Erde einsetzt und pflegen muss.<br />
Der Papa ist sehr beliebt bei seinen Schülern, da er sehr geduldig mit ihnen ist und sehr gut erklären und erzählen kann. Die Schüler merken einfach, dass dem Papa sein Beruf sehr gut gefällt und darin voll aufgeht.<br />
Wenn es für Tobi und Hanne soweit ist, dass sie in die Schule kommen, dann kann der Papa nicht ihre Klasse unterrichten und muss in einer anderen ersten Klasse als Lehrer arbeiten.<br />
Meist gibt es immer zwei Klassen für die beiden ersten Schuljahre. Für die folgende vierjährige Grundausbildung gibt es dann natürlich mehrere Klassen und manchmal müssen die Kinder in den benachbarten Ort zur Schule fahren.<br />
Der Papa hat zuhause ein Gartenhäuschen aus Glas errichtet, wo er selbst Kräuter zieht und sie im Winter unterstellt. Im Garten hat der Papa ein großes Kräuterbeet angelegt, wo er auch ganz seltene Kräuter anpflanzt.<br />
Er probiert sogar nicht einheimische Kräuter anzubauen und es sind ihm auch schon ein paar Sensationen gelungen. Da ist sogar in der Zeitung ein Artikel darüber erschienen. Tobi und Hanne sind sehr stolz auf ihren „berühmten“ Papa.<br />
Jeden Samstag stellt der Papa bei dem ortsansässigen Markt einen Tisch auf, wo er seine Kräuterraritäten verkauft. Tobi und Hanne helfen ihm dabei, aber nach einiger Zeit wird ihnen langweilig und sie laufen zum Spielen &#8211; den Papa stört das aber nicht.<br />
An seinem kleinen Stand verkauft er nicht nur seine Kräuter, sondern er gibt auch Tipps zum Anpflanzen, Standort oder Pflege. Er liebt diese Tätigkeit sehr.<br />
In dem Garten von Tobis Papa betreut er auch die Blumen, Büsche und Bäume. Sein Garten ist das reinste Blütenparadies, die vorübergehenden Pilze bestaunen die Pracht und plaudern mit dem Papa.<br />
Tobi und Hanne kennen sich auch schon gut mit Pflanzen aus. Der Papa hat ihnen ein kleines Kinderbeet angelegt, das die Kinder betreuen und bepflanzen. Sie schauen ihrem Papa genau zu, wenn er seine Pflanzen und Kräuter in die Erde einsetzt und versuchen das in ihrem eigenen Beet nachzumachen.<br />
Tobi ist besonders stolz, dass er ein paar Erdbeerpflanzen eingesetzt hat und pflegt sie liebevoll. Als die erste Erdbeere rot geworden ist, hat der Bub sie vorsichtig abgepflückt und ist im Garten ausgelassen herumgesprungen und allen von seiner reifen Erdbeere erzählt. Dann hat er sie endlich gekostet und sie schmeckt ihm wunderbar.<br />
Der Papa hilft seinen Kindern mit ihrem Beet und erzählt ihnen, wie sie es pflegen müssen, zeigt Ihnen welche Blumen sie einsetzen können und wie sie das richtig machen können.<br />
Auf jeden Fall hat die Familie mehr als genug Kräuter für ihre Küche. Da kochen Mama und Papa am Wochenende und probieren auch die ganz neuen Kräuter aus. Nur allzu ausgefallen darf es nicht sein, sonst essen es die Kinder nicht.<br />
Manche Experimente essen nur die Eltern und meistens schmecken sie ihnen gut. Für Tobi machen sie nur Gerichte, die er kennt und halbwegs isst, denn er ist ein Gemüsemuffel.<br />
Den Kindern hat der Papa verboten bei den Beeten Ball zu spielen. Sie halten sich auch dran, denn wenn sie unfolgsam sind, wird der sonst so geduldige Papa wirklich sehr böse und schimpft mit ihnen.<br />
Tobi und Hanne können in dem Gartenteil Ball spielen, wo es kein Beet gibt. Aber meistens gehen sie dazu zum Waldspielplatz und treffen dort immer die anderen Kinder zum Spielen.<br />
Der Papa spielt mit ihnen gerne Fangen und Blinde Kuh. Er nimmt sich immer viel Zeit für seine Kleinen. Am Sonntag macht die Familie immer einen Ausflug, bei dem die Kinder immer ganz ausgelassen sind und der Papa mit ihnen viele Witze und Spiele macht.<br />
Er genießt die Zeit mit seinen Kindern solange sie noch in dem Alter sind, wo sie mit ihm spielen. Denn der Papa denkt sich: „ Sie werden beide viel zu schnell größer. Da genieße ich jede Minute mit ihnen!“ Und das spüren Tobi und Hanne und lieben ihren Papa dafür.</p>
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		<title>Vorstellung Karlis Mama</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 18:00:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Karlis Mama ist ein hübsches, großes und hellbraunes Eichhörnchen. Gemeinsam mit ihren Söhnen Rudi und Karli sowie mit ihrem Mann, Karlis Papa, wohnt sie in einer schönen Baumhöhle. Diese hat sie sehr schön eingerichtet und alle fühlen sich dort wohl. Die Mama ist sehr freundlich, hilfsbereit, geduldig, sorgfältig und kreativ. Sie liebt ihre beiden Kinder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karlis Mama ist ein hübsches, großes und hellbraunes Eichhörnchen. Gemeinsam mit ihren Söhnen Rudi und Karli sowie mit ihrem Mann, Karlis Papa, wohnt sie in einer schönen Baumhöhle. Diese hat sie sehr schön eingerichtet und alle fühlen sich dort wohl.<br />
Die Mama ist sehr freundlich, hilfsbereit, geduldig, sorgfältig und kreativ. Sie liebt ihre beiden Kinder und ihren Mann sehr, verbringt viel Zeit mit ihnen und sind das Wichtigste in ihrem Leben. Sie kocht gerne und gut und ihre drei „Männer“ schätzen es sehr. Am Abend und am Wochenende bekommt sie Unterstützung von Ihrem Mann.<br />
Mama Eichhorn arbeitet von zuhause aus und am Nachmittag ist sie für ihre Kinder da. Sie ist die Schneiderin von Eichenhausen und näht und strickt alles was die Einwohner anziehen wollen. Das sind Hauben, Handschuhe, dicke Socken, Röcke und Jacken.<br />
Zusätzlich geht sie noch einer kreativen Beschäftigung nach: sie macht kleine Blumenskulpturen. Du fragst Dich sicherlich, was das ist? Da macht sie aus Blumen, Gräsern und Früchten Pilz- und Tierfiguren, die dann beispielsweise im Dorf aufgestellt werden.<br />
Wenn die Blumen verblüht sind, muss Mama Eichhorn wieder neue Figuren machen. Sie ist besonders stolz auf eine Skulptur, die Karli darstellen soll. Der Kleine stellt sich immer gerne zu der Figur hin und erklärt: „Das bin ich – stellt euch nur vor!“ Die Mama macht auch ein Foto von ihremZimmer Sohn vor der Skulptur.<br />
Mama Eichhorn fotografiert alle ihre Skulpturen, denn es gibt sie nur eine Saison lang – also etwa von April bis September. Sie möchte aus diesen schönen Fotos ein Buch machen, wo man alle Pilze, Pflanzen und Tiere als Pflanzenskulptur betrachten kann. Sie arbeitet auch fest an diesem Projekt.<br />
Ihre Arbeit als Blumenkünstlerin wird für sie auch immer bedeutender und sie macht es immer öfters – es bereitet ihr so großen Spaß! Papa Eichhorn unterstützt ihre künstlerische Arbeit sehr, indem er das Kochen übernimmt, wenn sie gerade im Fertig stellen einer Skulptur ist.<br />
Die Kinder helfen beim Blumen pflücken und das macht vor allem Karli große Freude. Entweder geht die Mama mit ihren Söhnen auf die Wiesen rund um Eichenhausen und sie pflücken dort ihre Blumen oder sie bekommt sie geliefert. Sie geht selten in Blumenhandlungen einkaufen.<br />
Die Mama liebt es am Sonntag mit ihrer Familie einen Ausflug zu machen – sowohl im Sommer als auch im Winter. In der kalten Jahreszeit ist er kürzer: Da gehen sie zum zugefrorenen See und rutschen dort am Eis und das macht allen Spaß.<br />
Das einzige Problem ist nur, dass die Kinder bald kalte Füße bekommen. Die Mama hat deshalb aus wasserdichtem Material Socken genäht, die auch warm halten. Die Familie geht auch gerne rutschen mit ihren Schneeflitzen oder Schneebrettern.<br />
In der warmen Jahreszeit machen sie Ausflüge, die den ganzen Tag dauern. Die Eltern müssen dabei immer sehr aufpassen, dass Karli in ihrer Nähe bleibt, weil der Schlingel auch schon verloren gegangen ist. Was da passiert ist, könnt Ihr <a href="https://sabinekodatsch.com/vorstellung-karli/">hier</a> nachlesen.<br />
Es muss auf jeden Fall immer ein Baum-zu-Baum-Wetthüpfen geben, bei dem der Papa gegen seine Söhne antritt. Da geht es darum, wer am schnellsten springen kann. Der Papa muss weiter hinten starten und Karli weit vorne, sodass er nur mehr eine kürzere Strecke springoen muss.<br />
Die Kinder schaffen es immer öfter schneller am Ziel zu sein. Rudi ist oft der Sieger, denn sein kleiner Bruder ist so aufgeregt und dreht sich ständig um, damit er sehen kann, wie nahe seine Verfolger sind.<br />
Aber der Papa lässt Karli öfters gewinnen und der Kleine ist so glücklich darüber. Die Mama sitzt im Ziel und spornt die Drei an und der Gewinner bekommt eine große und die anderen eine kleine Nuss.<br />
Dann marschieren sie am Boden weiter, machen ein schönes und leckeres Picknick und die Kinder laufen danach meist herum. Wenn es dann nach Hause geht, sind die beiden Buben schon recht müde und der Papa muss manchmal den kleinen Karli tragen.<br />
Zum Muttertag bekommt die Mama immer etwas gebasteltes von ihren Kleinen und einen Kuchen, den der Papa mit den Kindern gebacken hat. Dann umarmen die Buben ihre Mama und sagen ganz liebevoll zu ihr: „Du bist die liebste Mama von Eichenhausen!“ Die Mama ist ganz gerührt von der Liebe ihrer Söhne.</p>
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		<title>13 Dinge über Eichenhausen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 17:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jetzt habt Ihr so viel über die Kinder und Eltern von Eichenhausen erfahren, aber wie es dort und der Umgebung aussieht, weiß keiner. Das möchte ich unbedingt nachholen 1. Eichenhausen ist eine kleine Ortschaft umgeben von Wäldern und versteckt vor den Menschen. Die nächste Ortschaft ist erst in einer halben Stunde mit dem „Bus“ erreichbar. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habt Ihr so viel über die Kinder und Eltern von Eichenhausen erfahren, aber wie es dort und der Umgebung aussieht, weiß keiner. Das möchte ich unbedingt nachholen<br />
1. Eichenhausen ist eine kleine Ortschaft umgeben von Wäldern und versteckt vor den Menschen. Die nächste Ortschaft ist erst in einer halben Stunde mit dem „Bus“ erreichbar.<br />
2. In dem Ort gibt es eine Schule für alle Kinder, ein Kindergarten, ein kleines Gasthaus, Gemeindehaus, einen Markt für Gemüse, Obst und andere Lebensmittel und ein kleines Geschäft für die Schulsachen. Einen Zug gibt es nicht – den gibt es erst im Nachbarort.<br />
3. In Eichenhausen leben Pilz- und Waldtierkinder mit ihrer Familie. Tier- und Pilzkinder spielen immer gemeinsam in dem schönen Wald rund um den Ort.<br />
4. Die Pilze und Waldtiere haben keine Autos. Die Bewohner fahren mit Rollers im Ort herum. Wenn sie allerdings weiter fahren müssen, verwenden sie kleine Wägen, vor die ein Feldhase gespannt ist. Viele Feldhasen in Eichenhausen und Umgebung arbeiten als Läufer und oft sind sie bei der Post weil sie schnell Briefe austragen können.<br />
5. Wenn das gewünschte Ziel sehr weit entfernt ist, also mehr als zwei Stunden Fahrzeit, gibt es größere Wägen und da sind Falken und Adler vorgespannt, die über dem Weg fliegen und die Wägen hinter sich her ziehen. Das ist ein schnelles Fortbewegungsmittel und wird als Bus bezeichnet. Mit diesen Bussen kann man in die nächsten Ortschaften fahren.<br />
6. Du wirst Dich sicher fragen, wie denn der Zug aussieht, der weiter oben erwähnt wird? Er hat eine Lokomotive, die die angehängten Wägen zieht. Der Zug wird elektrisch betrieben und so kommt kein Dampf aus der Lokomotive. Das Zug fahren ist bei den Pilzen sehr beliebt und sie brauchen den Zug wenn sie in die weiter entfernte Stadt müssen.<br />
7. Die Papas von Eichenhausen gehen in der Früh arbeiten. Zum Beispiel arbeitet Karlis Papa bei „Rettet Pilze und Tiere“ – das ist eine Rettung für Tiere und Pilze, wenn sie sich verstiegen oder verletzt haben und Gerdas Papa muss die Feldhasen einteilen für ihre Fahrten. Flips Papa arbeitet im Kindergarten und der Papa von Tobi in der Schule als Lehrer. Der Arzt in Eichenhausen ist Doktor Rabe und Herr Wuff und Wiff sind die Krankenträger.<br />
8. In der Schule lernen alle Pilz- und Waldtierkinder gemeinsam schreiben, lesen und rechnen in den beiden ersten Schuljahren. Danach werden sie aufgeteilt: die Pilze in eine Klasse, die Eichhörnchen, Igel, Schnecken, Vögel und Waldameisen jeweils in eine andere Klasse, denn jedes Kind muss etwas anderes können zum Überleben.<br />
Sie müssen alle ihre Feinde kennen und wissen wie sie sich vor ihnen schützen können: zum Beispiel müssen sich die Pilze vor Bären in Acht nehmen und für die Eichhörnchen sind beispielsweise Füchse, Bussarde usw gefährlich. Die Pilzkinder müssen auch lernen, dass sie nicht ins Wasser fallen dürfen, weil sich sonst ihr Stiel mit Wasser vollsaugt und sie untergehen. Sie müssen wissen, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen. Die Kinder lernen auch, wie sie sich ihre Lebensmittel besorgen und was sie essen dürfen. Nach vier Jahren ist diese Grundausbildung fertig und dann spezialisieren sich die Schüler entsprechend ihren Interessen. Rudi beispielsweise interessiert sich für Holz und Basteln und möchte Tischler werden und Holzspielzeug herstellen oder Tobi interessiert sich für das Fliegen und hilft anderen Tieren und Pilzen gerne – er möchte Arzt werden.<br />
9. Die Mamas in Eichenhausen sind meistens für ihre Kinder zuhause und sind Hausfrauen. Manche gehen aber vormittags arbeiten, wie zum Beispiel Hannes Mama, die im Kindergarten arbeitet, oder Flips Mama, die Helferin bei Dr Rabe ist. Tobis Mama ist bei ihren Kindern und hilft zeitweise am Markt beim Verkaufen. Aber am Nachmittag sind alle Mamas bei ihren Kleinen.<br />
10. In Eichenhausen haben Mama und Papa Eichhorn einen Waldspielplatz angelegt, wo sogar auch die Kinder vom Nachbardorf kommen, weil er so schön ist. Da hängen Seile zum Klettern und Schaukeln, Rutschen, Strickleitern zum Klettern auf Bäumen und ein Waldkarussell. Dort sind die Kinder meistens zum Spielen und die Eltern wissen, wo ihre Kinder sind.<br />
11. Aber was machen die Kinder von Eichenhausen im Winter? Tobi und seine Freunde lieben den Winter. Das einzige was stört, ist, dass sie sich immer warm anziehen müssen. Sie rutschen auf sogenannten Schneeflitzern die Hänge hinunter – das sind Kunststoffbretter auf dem die Kinder sitzen. Weiteres ist auch das Schneebrett fahren sehr beliebt – das ist wie ein Snowboard. Letzteres fahren auch die Erwachsenen sehr gerne. Wie die Schneebretter und Schneeflitzer aussehen, könnt Ihr <a href="https://sabinekodatsch.com/weihnachtsgeschichten/">hier</a> in dem Weihnachts E-Book „Kurzgeschichten rund um Weihnachten“ betrachten.<br />
12. Das Dorf ist von Wald umgeben, im Süden befindet sich ein großer See mit einer Insel in der Mitte. Dort erleben die Kinder einige Abenteuer als Piraten verkleidet. Im Zentrum von Eichenhausen befindet sich ein großer Hügel, der in einen schönen Platz mündet, in dessen Mitte sich ein kleiner Teich befindet. Der Platz ist gut besucht, weil die Tiere des Ortes im Teich schwimmen lernen und im Winter wird dort ausgelassen Eisgerutscht. Auf dem Hügel wird im Winter gerutscht und Schneebrett gefahren und im Sommer toben die Kleinen über die Wiesen. Außerdem befindet sich auch das Gemeindehaus beim Platz<br />
13. In der Ortschaft, nahe von Eichenhausen, liegt noch die einzige große Flugschule von der gesamten Pilzwelt. Dorthin fährt die Mama mit Tobi hin, um sicheres Fliegen zu lernen. Was er dort alles erlebt, erfährst Du <a href="https://sabinekodatsch.com/hoerbuch-tobi-der-fliegende-pilz-und-mehr-geschichten/">hier</a> in meinem Hörbuch „Tobi, der fliegende Pilz und mehr Geschichten“.</p>
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		<title>Kleine und große Pilzköche</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das kennst Du sicher: Du sitzt vor einem Teller, auf dem etwas liegt, dass Dir gar nicht schmeckt. Oder umgekehrt: Du hast einen vollen Teller mit Deiner Lieblingsspeise vor Dir und da kannst Du nicht genug bekommen. Bei den Pilzkindern ist es genauso. Jedes Pilzkind hat natürlich seine Leibspeise und die ist bei jedem eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kennst Du sicher: Du sitzt vor einem Teller, auf dem etwas liegt, dass Dir gar nicht schmeckt. Oder umgekehrt: Du hast einen vollen Teller mit Deiner Lieblingsspeise vor Dir und da kannst Du nicht genug bekommen. Bei den Pilzkindern ist es genauso.<br />
Jedes Pilzkind hat natürlich seine Leibspeise und die ist bei jedem eine andere. Generell gesehen, lieben die Kleinen Süßspeisen und weniger Gemüse, wobei Peter noch am liebsten Gemüse isst. Allerdings wenn die Kleinen einen richtigen großen Hunger haben, dann essen sie auch von unbeliebten Speisen etwas.<br />
Die Eichhörnchenbrüder Karli und Rudi futtern sehr gerne Nüsse, aber auch Karotten, Mais, Birnen und Äpfel. Schokolade essen sie nur wenn Nüsse drinnen sind.<br />
Die Mamas aller Kinder bestehen darauf, dass ihre Kleinen beim Zubereiten der Speisen mithelfen. Sie müssen umrühren, schneiden helfen und kosten, wobei natürlich letzteres besonders beliebt ist.<br />
Wenn sie Hausaufgaben von der Schule bekommen haben, müssen sie nicht helfen – da geht die Schule vor. Wenn die Aufgabe besonders schwierig oder lange sind, wollen die Kinder unbedingt in der Küche helfen. Aber meistens machen sie geschwind ihre Aufgaben, um dann spielen zu gehen.<br />
Einige Eltern von Eichenhausen haben sich überlegt, dass ihre Kinder sich ein Mal in der Woche zum gemeinsamen Kochen treffen sollen. Da sind natürlich auch immer ein paar Eltern dabei, um die kleinen Köche zu überwachen.<br />
Die Kleinen, wie z. B. Karli dürfen nur leichte Arbeiten machen, weil sie sich sonst beim Schneiden verletzen könnten. Da regt sich Karli immer auf, dass er nicht das selbe wie sein Bruder machen darf. Seine Mama beruhigt ihn und er darf dann harz gekochte Eier schälen und umrühren, das besänftigt ihn und macht ihm Spaß.<br />
Die großen Kinder, die bereits in der Schule sind, wie z. B. Flip, lesen den anderen das Rezept vor und wiegen, mit Hilfe ihrer Eltern, die Zutaten ab. Dann dürfen die etwas größeren Kinder wie Tobi, Hanne, Gerda, Rudi und Peter aufmerksam weiches Gemüse schneiden. Dies dürfen sie nur unter Beaufsichtigung machen.<br />
Im Notfall steht immer ein Erster Hilfe Koffer, in dem Verbände und Pflaster zu finden sind, bereit, wenn sich ein Kind verletzt. Einmal ist es schon gebraucht worden, als der kleine Rudi beim Schneiden eines Zucchinis mit dem Messer abrutscht und in den Finger schneidet.<br />
Er verzieht das Gesicht schmerzhaft und der verletzte Finger beginnt sofort stark zu bluten. Tobi, der neben Rudi steht, merkt, dass dieser blutet und ruft laut um Hilfe. Rudis Mama läuft besorgt zu ihrem Sohn, der schon beinahe vom Stockerl gefallen wäre. Der arme Bub kann kein Blut sehen. Sofort wird ein Verband fest um Rudis Finger gewickelt und leise rinnen ihm die Tränen über das Gesicht. Die Mama tröstet ihn und hält Rudis Pfote in die Höhe.<br />
Alle stehen bestürzt um Rudi und alle Kinder wollen etwas für ihn machen. Aber die anderen Mamas gehen mit den Kindern zur Küche zurück. Jetzt schneiden die kleinen Köche besonders vorsichtig.<br />
Rudis Finger hört gar nicht auf zu bluten und der Verband ist ganz rot. Die Mama macht nochmal einen Verband drüber, den sie noch fester zieht. Langsam hört der Schnitt auf zu bluten. Die Mama ist erleichtert und streichelt ihren Sohn.: „Du bist so tapfer gewesen, Rudi. Du hast kaum geweint. Schau, da hast Du eine Nuss!“<br />
Rudi muss noch ruhig sitzen bleiben und den Finger in die Höhe halten. Der kleine Karli setzt sich zu seinem Bruder und betrachtet Rudis Finger interessiert. Die Mama setzt sich zu ihren Söhnen und die Drei schauen sich ein Buch an.<br />
Die anderen sind fleißig beim Kochen und geben das geschnittene Gemüse in die Pfanne und Flipp darf alles umrühren und seine Mama würzt. Dann kommen noch Eier dazu und die ganze Gesellschaft setzt sich zum Essen.<br />
Mit jedem gemeinsamen Kochen werden die Kinder besser und selbstständiger. Aber das wichtigste ist für die Eltern, dass die Kinder Spaß beim Kochen haben und es gerne machen. Die kleinen Köche freuen sich immer auf das gemeinsame Kochen und so haben die Eltern erreicht, was sie wollten, oder?</p>
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		<title>Vorstellung von Karlis Papa</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 17:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Karlis Papa ist ein großes, starkes, dunkelbraunes Eichhörnchen und lebt mit seiner Frau, Rudi und Karli in einer großen Baumhöhle. Er verbringt viel Zeit mit seinen Söhnen. Das geht allerdings nur am Abend oder am Wochenende, weil er sonst bei „Rettet Pilze und Tiere“ arbeiten geht. Hier muss der Papa Pilzen oder Tieren helfen, wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karlis Papa ist ein großes, starkes, dunkelbraunes Eichhörnchen und lebt mit seiner Frau, Rudi und Karli in einer großen Baumhöhle. Er verbringt viel Zeit mit seinen Söhnen. Das geht allerdings nur am Abend oder am Wochenende, weil er sonst bei „Rettet Pilze und Tiere“ arbeiten geht. Hier muss der Papa Pilzen oder Tieren helfen, wenn sie sich verstiegen haben oder festsitzen und gerettet werden müssen. Außerdem hilft er auch den verletzten Tieren und Pilzen und bringt sie sicher in das nächste Krankenhaus.<br />
Karlis Papa ist sehr freundlich, hilfsbereit, sportlich und geschickt. Er liebt es von Ast zu Ast und Baum zu Baum gemeinsam mit Rudi oder Karli zu springen. Gemeinsam kann er die beiden nicht mitnehmen, weil er nicht auf beide gleichzeitig aufpassen kann. Seine Söhne sind, wie Ihr wisst, große Wildfänge.<br />
Doch muss er auch für seine Arbeit trainieren und da springt er mit seinen Arbeitskollegen und Freunden blitzschnell durch den Wald. Er muss auch an Hauswänden hinaufklettern üben, denn da versteigen sich oft viele und der Papa muss sie retten.<br />
Aber er liebt seinen Beruf. Oft hilft er auch seiner Frau beim Einkaufen, Kochen und Putzen. Der Papa mag kochen und seine Frau und er zaubern gemeinsam die leckersten Speisen. Das schmeckt auch Karli und Rudi.<br />
Neben dem Sport, arbeitet der Papa in seiner kleinen Werkstatt, die er sich in der Baumhöhle ebenerdig eingerichtet hat. Wenn es schön und sonnig ist, geht der Papa mit seinem Werkzeug ins Freie. Er repariert Kästen, Tische und Hocker und streicht sie an, sodass sie wunderschön glänzen.<br />
Es kommen viele Tiere und Pilze zu ihm mit ihren kaputten Sachen und der Papa repariert sie so schnell wie möglich. Seine „Kunden“ dürfen es aber nicht eilig haben, weil er das nur in seiner Freizeit macht.<br />
Wenn er nicht gerade etwas repariert, macht er auch Spielzeug aus Holz. Die Kinder von Eichenhausen lieben die schönen Dinge von Meister Eichhorn, wie er gerne genannt wird.                                                                Sobald die Kinder merken, dass er wieder Spielzeug macht, kommen sie angerannt um zuzuschauen. Der Papa macht auch oft etwas für seine Söhne, die die schönen Sachen zu ihrer Eisenbahn stellen.<br />
Ihr wollt sicher wissen, welches Spielzeug er macht? Er stellt kleine Häuser, Figuren, Bäume und Tiere her. Aber er baut auch Puppenhäuser mitsamt Einrichtung, Teller und Besteck für die Puppen.<br />
Rudi eifert seinem Papa nach und bastelt ebenfalls Spielzeug für die Eisenbahn. Am liebsten arbeitet er mit dem Papa, der ihm geduldig alles zeigt, denn es gibt nichts was dieser nicht herstellen kann. Oft zeigt der Papa seinem Sohn, wie er sein Spielzeug stabiler bauen kann und Rudi hat viel Spaß dabei.<br />
Natürlich möchte der kleine Karli auch mitbasteln, aber der Papa sagt immer: „ Für das Arbeiten mit Holz bist du noch zu klein!“ Da weint der Kleine bitterlich und dem Papa tut das sehr leid und sagt tröstend zu ihm: „Weißt du was wir beide machen? Wir basteln mit Papier!“ Sofort strahlt Karli und setzt sich glücklich mit seinem Papa hin und sie falten lauter schöne Tiere aus Papier. Der Papa zeigt dem Buben auch, wie er es allein machen kann, damit er selber bei seiner Arbeit nicht immer gestört wird.<br />
Denn Karli ist es verboten in die kleine Werkstatt zu gehen. Meistens hält er sich dran, aber manchmal kommt er doch rein und greift vieles an. Da wird Rudi immer ganz böse und schickt seinen Bruder raus.<br />
Dann holt die Mama ihren Jüngsten zu sich und spielt mit ihm. Rudi darf die Werkstatt auch allein betreten, darf aber nicht die Maschinen und Werkzeug vom Papa benutzen und Rudi hält sich auch dran.<br />
Er ist sehr stolz, denn er hat eine eigene Werkzeugkiste mit allen Werkzeugen mit denen er allein arbeiten darf. Rudi schaut sich auch immer gerne das schöne Spielzeug vom Papa an.<br />
Wenn der Papa jedes Jahr Geburtstag feiert, bekommt er von seinen Söhnen etwas selbstgemachtes geschenkt. Da gibt sich Rudi besonders viel Mühe und das sieht man auch. Zu seinem letzten Geburtstag hat ihm Rudi ein selbst gemachtes Schild geschenkt. Den Text darauf hat die Mama geschrieben. Es lautet: Der beste Papa der Welt. Und das empfinden Rudi und Karli und der Papa ist tief gerührt von der Liebe seiner Kinder.</p>
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		<title>Vorstellung von Tobis Mama</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 17:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mama von Tobi und Hanne ist natürlich auch ein Steinpilz und sorgt sich liebevoll um ihre Kinder. Sie kocht, bäckt, wäscht und putzt für ihre Familie. Die Mama ist liebevoll, engagiert, fröhlich und hilfsbereit, kann aber auch streng sein wie Du hier nachlesen kannst. Im Haushalt ist Mamas Lieblingsbeschäftigung das Backen. Sie liebt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mama von Tobi und Hanne ist natürlich auch ein Steinpilz und sorgt sich liebevoll um ihre Kinder. Sie kocht, bäckt, wäscht und putzt für ihre Familie. Die Mama ist liebevoll, engagiert, fröhlich und hilfsbereit, kann aber auch streng sein wie Du <a href="https://sabinekodatsch.com/hallo-meine-lieben-2/">hier</a> nachlesen kannst.<br />
Im Haushalt ist Mamas Lieblingsbeschäftigung das Backen. Sie liebt es den Teig zu rühren und nachher den Kuchen schön zu dekorieren. Dabei ist sie sehr einfallsreich und ihre Familie erfreut sich sehr an ihrer Arbeit. Sie hat sogar einen Kurs zum Dekorieren in der Stadt besucht. An diesem Tag mussten Tobi und Hanne zu Gerda gehen und sind erst am Abend wieder nach Hause gekommen. Die Mama hat sich über diesen Tag so sehr gefreut, denn, wenn sie ihre Familie auch liebt, sie möchte auch mal was anderes machen als Haushalt.<br />
Über dieses Thema hat sie schon mit dem Papa von Tobi und Hanne gesprochen. „Ich kann dich wirklich gut verstehen. Du sollst auch etwas anderes machen als Haushalt. Überlege dir was du am liebsten noch machen würdest oder wovon du träumst?“ meint der Papa freundlich. „Ich liebe es zu singen. Das habe ich schon als Kind gerne gemacht und bin auch im Schulchor gewesen. Das hat mir sehr gut gefallen und habe dann nach der Schule nicht mehr weiter gemacht“, antwortet die Mama.<br />
„Na, dann schaue dich doch nach einem Chor hier in der Umgebung um. Da gibt es sicher welche und gehe regelmäßig singen“, schlägt der Papa vor. „Wir können auch gemeinsam in der Zeitung suchen. Du schaust in der heutigen und ich in der von gestern.“ Die Mama hat aber noch einen Einwand: „Was mache ich aber mit den Kindern? Diese können noch nicht allein zu Hause sein.“ Der Papa denkt kurz nach: „Dann sollen sie an diesem Tag zu Gerda gehen und wir laden dafür Gerda wieder zu uns ein.“ Damit ist die Mama einverstanden.<br />
Dann suchen sie in den Zeitungen und finden bald Chöre in der Umgebung von Eichenhausen. Die Mama telefoniert und meldet sich an. Sie freut sich sehr über diesen Schritt und wartet ungeduldig auf den Mittwoch – denn da beginnt der Chor.<br />
Am Mittwoch müssen die Kinder früher aufstehen und setzen sich müde und verschlafen an den Esstisch. Aber bald werden sie munter und freuen sich auf Gerda. Die Mama bringt die Kinder zu ihrer Freundin und fährt dann mit dem Bus in den Nachbarort. Dort trifft sie auf eine große Gruppe von Pilzen und Tieren. Sie fühlt sich gleich wohl in der Gruppe und wird herzlich aufgenommen.<br />
Der Chorleiter ist ein Fuchs namens Lukas und die Mama muss etwas vorsingen. Lukas ist begeistert und sie setzt sich in dem Chor auf den zugewiesenen Platz. Sie singen den ganzen Vormittag und alle haben viel Spaß. Zu Mittag ist der Chor zu Ende und die anderen Chorbesucher wollen mit Mama essen gehen, um sie besser kennen zu lernen.<br />
Da ruft sie bei Gerdas Mama an: „Ich möchte noch gerne mit den anderen Sängern essen gehen. Wäre es möglich, dass die beiden noch über Mittag bei dir bleiben? Ich hoffe, dass sie brav sind. Ich hole sie dann am Nachmittag ab.“ Die Mama von Gerda hat nichts dagegen, dass Tobi und Hanne länger bei Ihnen bleiben. Gerda freut sich sehr, dass sie noch länger miteinander spielen können.<br />
Die Mama geht erleichtert in das Gasthaus und hat dort ein sehr nettes Mittagessen. Sie freundet sich gleich mit ein paar Pilzen an und lernt alle gut kennen. Nach dem Essen trennen sich alle und Mama fährt zurück nach Eichenhausen.<br />
Sie holt ihre Kinder ab, doch sind die beiden Kleinen sehr unglücklich, dass sie nicht mehr weiterspielen können. So lässt die Mama Tobi und Hanne noch spielen und plaudert mit Gerdas Mama.<br />
Nach ein paar Stunden gehen die Kinder und Mama gut gelaunt nach Hause. Mama fühlt sich sehr glücklich und zufrieden an diesem Tag und freut sich wieder ihre Kleinen um sich zu haben.<br />
So läuft das immer jeden Mittwoch ab und alle sind mit der Situation zufrieden. Mama singt jetzt zuhause immer beim Kochen und bügeln und manchmal singen auch die Kinder mit und es macht allen Spaß.<br />
Und das ist doch das Schönste, wenn die Familie eine gemeinsame Beschäftigung hat, oder?</p>
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		<title>Vorstellung Peter</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 17:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Peter ist ein kleiner Scheidenstreiflingsbub, fünf Jahre alt und ein guter Freund von Tobi. Er hat eine um zwei Jahre ältere Schwester namens Mimi, mit der er gerne spielt. Die beiden Geschwister verstehen sich sehr gut und halten fest zusammen. Peter ist eine Leseratte, intelligent, sehr ruhig, hilfsbereit und charmant. Der Bub schaut sich gerne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter ist ein kleiner Scheidenstreiflingsbub, fünf Jahre alt und ein guter Freund von Tobi. Er hat eine um zwei Jahre ältere Schwester namens Mimi, mit der er gerne spielt. Die beiden Geschwister verstehen sich sehr gut und halten fest zusammen.<br />
Peter ist eine Leseratte, intelligent, sehr ruhig, hilfsbereit und charmant. Der Bub schaut sich gerne Bücher über Tiere und Pflanzen an und weiß schon, was er werden möchte: ein Doktor für alle Pflanzen und Tiere des Waldes. Und dafür bildet er sich jetzt schon.<br />
Er wünscht sich jedes Jahr zum Geburtstag ein neues Tierbuch. Seine Mama muss ihm daraus vorlesen und das merkt er sich sofort. Peter kann mehrere Stunden damit verbringen, sich seine Bücher sehr genau anzuschauen und schafft es bereits ein paar Wörter zu lesen.<br />
Seine Mama kommt oft zu ihm ins Zimmer und treibt ihn ins Freie. Sie sagt immer: „Peter, du kannst nicht die ganze Zeit im Zimmer sitzen, wenn draußen so schön die Sonne scheint. Schaue dir doch wenigstens deine Bücher im Garten an. Außerdem will Mimi mit dir spielen.“<br />
Dann geht Peter in den Garten und spielt mit Mimi Vater, Mutter und Kind. Der Bub hat auch Holzklötze, mit denen er alles mögliche baut: Türme, Häuser, Pyramiden,…<br />
Wenn er nicht gerade in seine Bücher vertieft ist, streift er im Wald herum und schaut sich die Kräuter und Pflanzen des Waldes an und beobachtet die Tiere. Dabei besucht er seine Oma, die im Wald wohnt, von der er schon viel über Kräuter gelernt hat. Peter geht gerne mit ihr durch den Wald und sie erklärt ihm vieles über die dort wachsenden Pflanzen.<br />
Aber er schließt sich auch immer wieder gerne Tobi und seinen Freunden an und marschiert mit ihnen durch den Wald. Doch bittet er die anderen Kinder immer möglichst leise zu sein aus Rücksicht auf die Tiere. Das verstehen sie und machen sich auch nicht lustig über Peter.<br />
Wie alle Pilze, hat auch Peter negative Eigenschaften. Er lässt sich schwer bis gar nicht dazu animieren Bewegung zu machen. Das einzige was er gerne macht, ist spazieren. Er findet einfach, dass er viel weniger von der Natur mitbekommt, wenn er schneller unterwegs ist.<br />
Aber Mama und Papa wollen, dass ihr Sohn wenigstens eine Sportart ausübt wegen der Gesundheit. „Das ist gut für deinen Körper und dein Herz“, erklären sie ihm. So ermuntern sie ihn zum Laufen und kaufen ihm extra eine Sonnenbrille, damit die Sonne ihn nicht blendet. Und was macht Peter? Er setzt die Sonnenbrille auf und geht spazieren.<br />
Als nächstes versuchen sie ihn zum Scooterfahren zu animieren. Er bekommt den Scooter von Mimi zum Probieren. Er fährt eine Stunde damit herum und mag dann nicht mehr. „Das ist fad“, berichtet er den Eltern.<br />
Die Eltern machen sich Gedanken um ihren Sohn und wissen bald nicht mehr was sie sonst noch vorschlagen sollen. Da fällt ihnen noch rudern ein. Das probiert Peter mit Tobi aus, der sehr gerne rudert. Als er mit seinem Freund gemeinsam im Boot sitzt und rudert, hat er sogar Spaß daran. Aber allein findet er es wieder einmal fad.<br />
An einem schönen sonnigen Sonntag wollen alle Kinder eine Wanderung mit Herrn Löffel, dem Lehrer von Eichenhausen, machen. Sogar Peter möchte mitgehen und die Eltern melden ihn erfreut an. Mimi geht auch mit und so packt die Mama jeweils einen große Proviantsack in die Rucksäcke der Kinder.<br />
Am Sonntag treffen sich alle Kinder vor der Schule und starten dort mit ihrer Wanderung. Sie wollen auf den Sonnsteinkogel wandern und es gibt einige Steigungen auf dem Weg. Herr Löffel hat den Kindern schon im Vorhinein alles über den Weg erzählt, aber alle Kinder meinen, dass sie es schaffen.<br />
Allerdings an den steileren Stellen beginnen viele Kinder zu stöhnen und es muss sehr oft Pause gemacht werden. Ein paar Kinder halten aber gut durch wie Peter und Tobi. Herr Löffel erklärt den Kindern unterwegs viel über die Pflanzen und Tiere des Waldes und besonders Peter hört interessiert zu. Er weiß auch auf viele Fragen die Antwort und Herr Löffel freut sich sehr darüber. „Du kennst dich aber gut aus. Woher weißt du denn so viel?“ fragt der Lehrer. „Ich schaue mir immer Bücher an und meine Oma erzählt mir viel über die Pflanzen.“ erklärt Peter.<br />
Aufseufzend machen die Kinder am Gipfel eine lange Rast. Während sie da sitzen, singt Herr Löffel viele schöne Lieder mit ihnen und alle haben Spaß daran.<br />
Die Rückkehr verläuft besser, weil es bergab geht. Nur an den steileren Stellen stöhnen ein paar Kinder. Als sie wieder im Ort ankommen, empfangen die Eltern ihre Kinder. Peter läuft ganz begeistert zu seinen Eltern und berichtet mit glänzenden Augen den Ausflug. „Ich möchte so eine Wanderung nochmal machen!“ schwärmt der Bub. „Na, dann fragen wir Herrn Löffel, ob es nochmal eine Wanderung geben wird!“<br />
„Nein, hier in Eichenhausen mache ich das nicht mehr“, sagt Herr Löffel. Peter macht ein ganz trauriges Gesicht. Das merkt der freundliche Mann und fügt hinzu: „Ich habe bemerkt, dass Peter viel Freude an der Wanderung hatte und besonders interessiert war, wenn es um Tiere und Pflanzen ging. Da hätte ich einen Vorschlag: im Nachbarort gibt es einen Wanderverein, die jede Woche einen Ausflug machen und auch viel über Pflanzen und Tiere erzählen. Er könnte dann andere Naturliebhaber kennen lernen.“<br />
Peter jubelt und ruft ganz begeistert: „Oh bitte, Mama. Ich möchte dabei sein und mitwandern! Bitte, bitte!‘ Die Eltern sind so erfreut über die Begeisterung ihres Sohnes und melden ihn sofort im Wanderclub an.<br />
So nimmt Peter jeden Sonntag an einer Wanderung teil und lernt andere naturliebende Kinder kennen und freundet sich mit ihnen an. Peter ist so glücklich und freut sich auf jeden Sonntag.<br />
Seine Eltern sind auch sehr erleichtert: Endlich hat ihr Kind eine Sportart entdeckt, die ihm so viel Freude macht.</p>
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		<title>Vorstellung Flip</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 17:00:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Flip ist ein großer Fliegenpilzbub und sieben Jahre alt. Er geht auch in die Schule, worauf er sehr stolz ist. Sein Lieblingsfach ist Deutsch und das Schreiben macht ihm viel Spaß – wenn nur nicht die Rechtschreibung wäre, denn die ist sein größtes Problem. Flip ist sehr hilfsbereit, schlau, lustig und phantasievoll. Flip hat einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Flip ist ein großer Fliegenpilzbub und sieben Jahre alt. Er geht auch in die Schule, worauf er sehr stolz ist. Sein Lieblingsfach ist Deutsch und das Schreiben macht ihm viel Spaß – wenn nur nicht die Rechtschreibung wäre, denn die ist sein größtes Problem.<br />
Flip ist sehr hilfsbereit, schlau, lustig und phantasievoll. Flip hat einen großen Bruder namens Fritz, der schon ins Gymnasium geht und um neun Jahre älter ist als er selber.<br />
Fritz beschäftigt sich wenig mit seinem jüngeren Bruder und nur hier und da spielt er mit ihm Fußball. Dann freut sich Flip immer sehr und bemüht sich es seinem Bruder recht zu machen.<br />
Er bittet Fritz öfters mit ihm zu spielen und da sagt dieser meist: „Nein. Begreife es doch, ich will nicht mehr spielen.“ Mit der Zeit versteht Flip, dass sich Fritz zum Spielen zu alt fühlt und läuft ihm nicht mehr nach.<br />
Flip liest sehr gerne und hat es bereits gekonnt bevor er in die Schule gekommen ist. Am liebsten hat er Bücher mit Abenteuern oder Sagen. Wenn er nicht liest, spielt er mit seinen Autos und baut sich eine Rennbahn. Wenn er groß ist, möchte er Rennfahrer werden und übt dafür mit schnellem Radfahren.<br />
Außerdem kocht und bäckt Flip gerne und hilft seiner Mama, die sich darüber sehr freut. Wenn seine Freunde zu Besuch kommen, dann kocht Flip voller Stolz Schokoladepudding und richtet belegte Brote her.<br />
Er hat bereits zu seinem sechsten Geburtstag ein Messer für die Küche bekommen, das speziell für Kinder gemacht worden ist. Auf dieses Geschenk ist er mächtig stolz und verstaut es immer in seinem Schreibtisch.<br />
Seine Mama erlaubt ihm nicht schon allein zu kochen und sagt ihm: „Es ist mir zu gefährlich wenn du alleine den Herd oder Backofen bedienst. Da bist du noch etwas zu klein, Flip.“ Das mag er überhaupt nicht hören und ist sehr beleidigt.<br />
Einmal kommt Tobi zu Flip gelaufen und fragt ihn, ob sie gemeinsam für Gerdas Geburtstag einen Kuchen backen wollen. „Die Mama hat keine Zeit und außerdem ist es mit dir viel lustiger. Es können natürlich auch die anderen Kinder helfen, damit es schneller geht.“ Sie beschließen, dass nur Rudi und Hanne mithelfen dürfen.<br />
Tobi zeigt seinen Freunden ein Bild von einem leckeren und großen Schokoladekuchen. „Wo ist das Rezept dazu? Ich kann doch sonst nicht backen.“ Das versteht Tobi nicht. „Mische doch einfach alles zusammen und dann in den Ofen“, meint er.<br />
„Meine Mama bäckt die Kuchen immer nach Rezepten. Da weiß man wieviel Butter, Schokolade oder Mehl rein muss.“ Tobi antwortet unbekümmert: „ Na dann schätze es doch!“<br />
Das will Flip nicht machen. Er schlägt seinen Freunden vor, dass er das Rezept von seiner Mama nimmt. „Dieser Schokoladekuchen schmeckt sehr gut.“ Die vier Kinder legen ihr Taschengeld für die Zutaten zusammen und gehen einkaufen.<br />
„Wo werden wir denn backen? Meine Mama erlaubt mir nicht, alleine zu backen. Ist bei euch die Mama zuhause?“ fragt Flip seine Freunde. Es stellt sich heraus, dass Tobis Mama an diesem Vormittag nicht zuhause ist.<br />
Also schleppen sie ihre Einkäufe zu Tobi und lassen sich in der Küche nieder. Flip nimmt das Rezept von seiner Mama und liest es den Freunden vor. „Zuerst müssen wir alles abwiege. Wo ist die Waage?“ Sie durchsuchen die ganze Küche, ziehen da und dort einen Topf heraus und finden endlich eine Waage.<br />
In der Küche herrscht totale Unordnung. Aber die Kinder nehmen dies in ihrem Eifer nicht wahr. Flip wiegt alles ab, Tobi darf alles verrühren, Rudi darf die Schokolade schmelzen lassen und Hanne schmiert eine dicke Schicht Butter in die Kuchenform, sodass der Teig nicht in der Form kleben bleibt.<br />
Gewissenhaft achtet Flip darauf, dass der Herd abgeschaltet ist, damit seine Mama sieht, dass er nicht mehr klein ist. Nachdem alle Zutaten verrührt sind, schütten die Vier den Teig in die Form.<br />
Doch es stellt sich heraus, dass sie zu viel Teig zubereitet haben. Da sie die Form so voll gefüllt haben, tropft die Masse auf den Boden und auf die herumstehenden Töpfe. Flip dreht den Ofen auf und stellt die vorgeschriebene Temperatur ein.<br />
Dann kommt der Kuchen in den Ofen, „Aaaaaah, ist das heiß!“, stöhnt Flip und lässt die Form fallen – aber Gott sei Dank landet sie am Backblech. „Glück gehabt. Jetzt müssen wir 45 Minuten warten“, erklärt Flip.<br />
Da aber Flip von seiner Mama gelernt hat, dass man nie die Küche für längere Zeit verlässt wenn der Ofen angeschaltet ist, hüpfen die Kinder in der Küche herum. Sie nennen es Topf hüpfen und dabei müssen sie jeden Topf umrunden und nicht berühren.<br />
Dann hören sie es zischen und schauen in den Ofen – der Teig ist so gestiegen, dass er überläuft. Die Kinder sind entsetzt, aber sie trauen sich nicht in den Ofen zu greifen.<br />
Nach dem die Backzeit vorüber ist zieht Flip einen dicken Ofenhandschuhe an und holt die Form heraus. „Schaut der nicht super aus?“ fragtt Flip stolz. Die anderen stimmen zu. „Nur wie geht die Form auf?“ fragt sich Flip.<br />
Sie schütteln den Kuchen, aber es nützt nichts. Dann schlägt Tobi vor: „Drehen wir die Form doch um!“ Das machen sie auch, der Kuchen fällt heraus und bricht in der Mitte. Die kleinen Bäcker sind bestürzt. Dann schütten sie den restlichen Teig in die Form und stellen diese wieder in den Ofen.<br />
Da hören sie, wie die Türe aufgeht und Tobis Mama in die Küche kommt. Es bleibt ihr der Mund offen stehen! „Was soll diese Schweinerei?“ fragt sie wütend. „Wir backen für Gerda einen Kuchen“, erklärt Tobi „Und weil wir die Waage suchten, haben wir nur ein paar Sachen rausnehmen müssen.“<br />
„Wir räumen jetzt alles wieder ein und reinigen die schmutzigen Töpfe. Und das ist der fertige Kuchen? Der ist dir aber gut gelungen Flip.“ Dieser bedankt sich. Die Mama schaut in den Ofen und sieht auch dort die Schweinerei.<br />
Sie seufzt laut und sagt streng zu den Kindern: „Das nächste Mal warnt ihr mich wenn ihr bäckt. Dann richte ich her was ihr braucht. Außerdem dürft ihr nie die Form bis oben füllen“ Flip nickt und dann beginnen die Kinder alle Töpfe aufzuheben, abzuwaschen und einzuräumen.<br />
Als der zweite Kuchen fertig ist, zeigt die Mama wie man die Form öffnet. Dann schütten sie noch eine dicke Schokoladenglasur über beide Kuchen und stecken die Kerzen auf diesen. Die Mama putzt noch den Ofen. Die Kinder gehen etwas betrübt aus der Küche und doch sind sie stolz auf ihr Werk.<br />
Als die Kinder Gerda an ihrem Geburtstag ihren Kuchen überreichen, freut sie sich sehr und es schmeckt allen vorzüglich. Und das ist doch die Hauptsache, oder?</p>
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		<title>Vorstellung Gerda</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 17:00:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerda ist ein kleines sechs jähriges Eierschwammerl- (Pfifferlings)mädchen und die allerbeste Freundin von Tobi. Ihre Lieblingsfarbe ist rot – sie trägt daher einen roten Rock und ein rotes Mascherl. Sie hat keine Geschwister, dass sie sehr schade findet. Aber sie hat viele Freunde und so ist sie selten alleine beim Spielen. Gerda ist hilfsbereit, tierlieb, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gerda ist ein kleines sechs jähriges Eierschwammerl- (Pfifferlings)mädchen und die allerbeste Freundin von Tobi. Ihre Lieblingsfarbe ist rot – sie trägt daher einen roten Rock und ein rotes Mascherl. Sie hat keine Geschwister, dass sie sehr schade findet. Aber sie hat viele Freunde und so ist sie selten alleine beim Spielen.<br />
Gerda ist hilfsbereit, tierlieb, fröhlich und kontaktfreudig. Sie liebt es zu zeichnen und ihrer Mama gefallen die Arbeiten ihrer Tochter sehr gut. Gerda möchte einmal eine große Malerin werden und deshalb übt sie jetzt schon dafür.<br />
Als Gerda wieder mal mit ihrer Mama einkaufen geht, kommen sie bei einem großen gelben Zettel vorbei, auf dem eine Ankündigung steht. Die Mama bleibt stehen und Gerda fragt: „Was steht denn da?“<br />
Die Mama antwortet: „Es gibt einen großen Malwettbewerb gemeinsam mit den anliegenden Dörfern. Das Mindestalter ist fünf Jahre und zu gewinnen gibt es einen Malkurs. Willst du da mitmachen?“<br />
Da jauchzt Gerda und nickt erfreut. „Gut, dann gehen wir dich anmelden.“ Sie gehen in die große Volksschule und melden das Mädchen an. Gerda ist ganz aufgeregt und überlegt, was sie zeichnen wird.<br />
Das Eierschwammerlmädchen zeichnet am liebsten Tiere und Pilze mit Bunt- und Filzstiften. Als sie wieder zuhause sind, setzt sich Gerda gleich hin und zeichnet und ist dabei sehr konzentriert. Das macht sie auch in den nächsten Tagen so und zwischendurch kommt Tobi vorbei, bewundert ihre Werke und dann laufen sie zum Spielen.<br />
Die Zeichnungen müssen innerhalb einer Woche fertig sein. Wenn Gerda eine Zeichnung gefällt, fragt sie ihre Mama: „Kann ich die Zeichnung beim Wettbewerb abgeben?“ Da meint sie ja oder sie hat Verbesserungsvorschläge.<br />
Gerda zeichnet ein Bild, wo sie mit dem fliegenden Tobi spielt und all ihre Freunde sind versammelt und spielen mit. Die Zeichnung gefällt ihr sehr gut und sie zeigt es ihrer Mama.<br />
Diese meint: „Also diese Arbeit gefällt mir von allen am besten. Die kannst du bestimmt abgeben!“ Gerda jubelt und sie geben die Zeichnung in ein Kuvert und geben es in der Volksschule ab. Jetzt müssen sie eine Woche warten.<br />
Gerda ist sehr aufgeregt: „Wie finden die meine Zeichnung? Wann ist endlich die Woche um?“ Aber auch ihre Freunde sind aufgeregt und halten der Kleinen den Daumen.<br />
Und dann ist der heiß ersehnte Tag da. Alle Teilnehmer sind im großen Festsaal der Volksschule und der Herr Direktor hält eine Rede, die Gerda viel zu lange vorkommt und fad ist. Die Preise werden nach Altersklassen vergeben.<br />
Gerda fällt in die Gruppe der fünf bis siebenjährigen und die kommt als erstes dran. Der Direktor zieht eine große Karte vor, Gerda zappelt mit den Beinen und rutscht am Sessel hin und her, und er liest den Gewinner vor.<br />
Wer glaubst Du ist es? Ja, er ruft Gerda auf!<br />
Das Mädchen jubelt und geht nach vorne zum Direktor, der ihr eine Urkunde überreicht und mitteilt, dass sie den Zeichenkurs gewonnen hat. Gerda strahlt und alle applaudieren , besonders Tobi und ihre Freunde. Alle sind stolz auf sie.<br />
Bald geht das Mädchen in den Kurs und sie ist ganz begeistert und ihre Lehrerin lobt sie sehr. Sie ist so eifrig, dass sie sogar zuhause alles fertig macht für den Kurs.<br />
Welche negativen Eigenschaften hat denn Gerda? Sie ist eine kleine Schnatterliese und ihr Mund steht nie still. Die anderen Kinder stört das manchmal, wenn sie nie zu Wort kommen können.<br />
Leider hat Gerda die schlechte Eigenart, ein Gespräch zu unterbrechen, indem sie einfach dazwischenredet. Besonders ihre Mama ärgert sich darüber. „Siehst du nicht, dass ich mich gerade unterhalte? Du kannst doch nicht einfache dreinreden. Warte immer bis ich fertig bin!“<br />
Doch bald hat die Mama einen Einfall, wie sie ihr das Dazwischenreden abgewöhnen kann: Wenn sich Gerda unterhält, unterbricht die Mama ewig das Gespräch mit lästigen Fragen . Da ärgert sich Gerda sehr und beschwert sich bei der Mama. Da antwortet diese: „Warum beschwerst du dich? Du machst es doch genauso!“<br />
Das macht Gerda nachdenklich und sie nimmt sich fest vor, nicht mehr dazwischen zu reden. Meistens hat sie damit Erfolg, aber es gibt auch Momente, wo es ihr nicht gelingt, vor allem dann wenn sie müde ist. Wenn die Mama das merkt, schickt sie ihre Tochter ins Bett und das ist doch auch das einzige Hilfsmittel, oder?</p>
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